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CALCIOMANIA und |
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| CALCIOMANIA und SOCCER MASTER Diese Spiele sind eine Leihgabe von Herbert Heller, seines Zeichens Redakteur des FAIRPLAY-Magazins und Gestalter der Fußballserie, die ich in meiner WM-Serie 2006 schon erwähnte. CALCIOMANIA erschien im Jahre 1985 im Verlag Dal Negro. Das Kartenspiel ist in zwei Segmente unterteilt. Zuerst wird mit Hilfe von Zahlenkarten entschieden, wer den Angriff ausführt, dann wird mit Angriffs-, Abwehr- oder Foulkarten entschieden, ob ein Tor fällt oder eventuell, war der Torwart ja schneller und gehalten, manchmal hilft allerdings auch nur die Blutgrätsche und nun zieht man eine Karte vom Schiedsrichterstapel, um die Folgen eben dieser zu klären. Dies kann unter Umständen sogar zum Platzverweis führen. Falls diese harte Strafe einem erwischt, muss man halt mit weniger Aktionskarten auskommen. Eine Halbzeit geht über sechs Zahlenkarten. Das Spiel läuft leider nicht so flüssig wie gewünscht, da die Aktionskarten leider nicht deutlich genug kennzeichnen, welche Angriffskarte kann mit welcher Verteidigungskarte abgewehrt werden. Mein Italienisch lässt sehr zu wünschen übrig, sprich es ist nicht vorhanden und so muss man immer wieder einen Blick in die Regel werfen, die, zum Glück, auf Deutsch vorhanden ist. Und es taucht noch eine Regelfrage auf: „Was geschieht, wenn man den Angriff ausführen muss und man hat keine Angriffskarten?“ Eigentlich müsste ich SOCCER MASTER an dieser Stelle verreißen. Wenn nämlich Herr Heller eventuell diese Zeilen liest, sollte er den Eindruck gewinnen, dass dieses Spiel so was von schlecht ist, dass er es eigentlich nicht mehr wiederhaben möchte. Doch leider muss ich zugeben, dass ich hier ein Spiel in den Händen halte, was durchaus Potenzial und Spielspaß enthält. SOCCER MASTER ist 1993 bei Britannia Games erschienen. Jeder hat sein eigenes Team. Die Karten sind in den üblichen Kategorien Angriff, Mittelfeld und Verteidigung aufgeteilt. Aus seiner Kartenhand, 10 Karten, teilt man die Spieler gleichzeitig und geheim in den drei Bereichen auf. Dann werden die beiden Angriffsreihen verglichen (Am Anfang einer Partie entscheiden sich die Spieler für eine Grundaufstellung (z. B. 4-4-2), dann werden die beiden Angriffsreihen verglichen. Wer die höhere Wertigkeit auf dem Tisch zu liegen hat, darf den Ball auf einen kleinen Spielplan ein Feld in Richtung gegnerisches Tor bewegen. Dann kommen die Mittelfeldreihen an die Reihe, danach die Verteidigung. Neue Spielerkarten, neue Reihen, bis der Spielerstapel einmal durchgespielt wurde, Halbzeit beendet. Positionstreue wird belohnt, Verteidiger im Sturm bringen recht wenig, dazugibt es noch Superstars, verletzte Spieler und andere Sonderkarten. Man hat ein wenig das Gefühl eines Pokerspiels, wie wird der Gegner seine Spieler einsetzen, welche Karten wurden schon ausgespielt. Sehr nettes kleines Kartenspiel. Aber wie schon erwähnt, eigentlich ist dieses Spiel höchstens mittelmäßig und üüüüberhaupt nicht empfehlenswert. |
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