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Libero
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| Noch 34 Spiele bis zur Fußball-WM 2006! Heute kommen wir zu einem rein strategischen Spiel, Libero. Dieses Spiel wurde in Eigenregie von Alfred Schnittger herausgebracht. Auf dem ersten Blick fällt einem die recht professionelle Gestaltung auf, alles aus Holz, sogar der Spielball (riiiesig). Diesen Ball kann man auf den Kopf der Spielfiguren setzen. Regeln sind ganz einfach: Es gibt immer eine feste Grundaufstellung. Die Figuren bewegen sich wie die Läufer beim Schach, bis auf zwei Ausnahmen, der Libero (diese Figur ist etwas größer als der Rest) und der Torwart im Strafraum, die bewegen sich wie die Dame beim Schach. Während seines Zuges hat man die Möglichkeit beliebig oft den Ball zu passen, aber man darf nur einmal einen Spieler bewegen. Gegnerische Figuren dürfen nicht überspielt werden. (Mann mit Ball zählt nicht als Ballbewegung). Die Spielerbewegung darf auch jederzeit während des eigenen Zuges stattfinden. Die Ballabnahme funktioniert einfach durch simples daneben stellen. Eine Halbzeit ist beendet, wenn jemand 3 Tore geschossen hat. Es funktioniert. Das Spiel spielt sich trotz Denkolympiade recht flüssig. Aber mehr auch nicht!! Fußball als ein reines Schach ist irgendwie etwas blutleer. Es gibt keine Fouls, keine Karten, keine Standardsituationen, also alles wovon ein echtes Spiel lebt. |