Noch 14 Spiele bis zur Fußball-WM 2006!
Eigentlich haben sie nichts mit der Weltmeisterschaft zu tun. Aber sie haben doch für ein Aufleben in der Fußballspieleszene gesorgt.
Ich spreche von den Wilden Kerlen, einer bekannten Buchserie, die mittlerweile auch schon dreimal verfilmt wurde. Im Sog dieses Erfolges gibt es auch diverse Spiele.
Kosmos hat ein ganzes Kilo in der kleinen Mitnahmegröße herausgebracht.
Hieraus möchte ich nur näher auf „Tooor“ eingehen. (Wie geschickt ist es eigentlich, zwei Spiele unter dem gleichen Titel auf dem Markt zu bringen?)
Dieses Spiel hat recht wenig mit Fußball zu tun, aber es ist eine geniale Möglichkeit um mit Kindern die Multiplikation zu üben. Man versucht einen Ball über drei Zahlenreihen dem Tor zustreben zu lassen, um dann in einem einfachen Knobelspiel ein Tor zu erzielen.
Die Zahlenreihen werden in jedem Spiel neu gestaltet, so dass man auch längerfristig etwas von dem Spiel hat.
Um vorwärts zu kommen, muss man zwei Trikotnummern miteinander malnehmen und dabei auf einen Wert in der ersten Reihe kommen. Dies versucht der andere Spieler einzuschätzen und sucht sich ebenfalls zwei Trikotnummer aus. Dies geschieht gleichzeitig und geheim. Sind beide Spieler auf verschiedene Ergebnisse gekommen, darf man eine Reihe weitergehen. Die Trikotnummern, für die man sich entschieden hat, kommen beiseite und nun muss man sich für zwei neue entscheiden. Die Chance für die Verteidigung wird also immer besser, da die Auswahl der Zahlen immer kleiner wird.
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Klasse Spiel, wenn zwei des Rechnens mächtige miteinander spielen, versucht man sich sogar die
eine oder und andere Falle zu stellen. |
Aus demselben Verlag erscheint auch ein richtiges Brettspiel.

Nur kurz, es hat zwei Probleme. Wenn ich 1:0 führe, versuche ich möglichst schnell an den Ball zu kommen, spiele ihn zurück zu meinem Torwart und habe gewonnen. Warum? Es gibt keine Regel, die besagt, dass der Torwart den Ball abspielen muss und er darf im Torraum nicht angegriffen werden.
Zweites Problem: Im Feld spielt man gern in der altrömischen Schildkrötenformation. Aber ich gebe zu, dass ich wahrscheinlich nicht die Zielgruppe für dieses Spiel bin. (Aber das erste Problem nervt schon ein bisschen).
Amigo durfte das Kartenspiel produzieren, zu dem es mittlerweile auch mit „der Reservebank“ einen Ausbausatz gibt. Mit diesem Ausbausatz wird es noch einmal deutlich taktischer.
Spielprinzip ist eigentlich recht einfach.
Man spielt eine Spielerkarte aus der Hand. Je nach Zone, in der sich der Ball befindet, hat man einen bestimmten Wert(unterscheidet sich meist noch als Offensiv- oder Defensivwert). Der schwächere Wert kann jetzt noch eine Karte vom Aktionsstapel ziehen. Dieser Stapel ersetzt den Würfel. Aber unter Umständen kann es zum Foul, im schlimmsten Fall mit gelber Karte, kommen.
Erreicht man jetzt einen höheren Wert, darf der Gegenspieler eine Karte ziehen. Wer letztendlich den höheren Wert hat, gewinnt den Zweikampf und darf den Ball bewegen. Nun muss man noch auf die Spezialfähigkeiten der einzelnen Spieler achten.
Macht riesig Fun und bringt die Knödelei auf einem Bolzplatz hervorragend rüber.

Mit der Reservebank baut man sein Team aus den Spielerkarten zusammen und kann auswechseln. Erhöht die Möglichkeiten noch einmal deutlich, aber auch die Vorbereitungszeit.
Von den Spielen zu der Buchserie das mit Abstand empfehlenswerteste.
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