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Finale

Noch 7 Spiele zur Fußball-WM 2006 !!

Die Firma Kosmos brachte 1998 das Spiel „Finale“ auf dem Markt.  
Finale besteht aus zwei Mannschaften, aus denen man sich in der Expertenfassung ein eigenes Team basteln kann. Der zweite Stapel besteht aus Taktik-karten, aus denen man sich ebenfalls seinen eigenen Stapel basteln kann.
 
Die Spieler haben unterschiedliche Spielstärken, erkennbar an der Anzahl der Bälle die man oben sieht.
Dann sind einige etwas anfälliger für gelbe Karten, manche bekommen Probleme mit einer Verletzung oder packen die Blutgrätsche aus = Rote Karte.

 Konter sind gefährlich
 
Wer die höhere Taktikkarte spielt, ist der Angreifer. Seine Karte bestimmt, aus welchem Bereich die Spieler ausgewählt werden, die aufeinander treffen.
 
Dann wird die Anzahl der Bälle mit einem Würfelwurf modifiziert. Der endgültige Wert bestimmt, ob es zu einer Torchance kommt oder der Angreifer sich einen Konter fängt.
 
Danach werden die Spielerkarten gedreht, dadurch bekommen sie einen neuen Ballwert und müssen eventuell würfeln, ob ihnen etwas passiert.
 
Die Torchance wird genauso ausgespielt, mit der Ausnahme, dass die Spieler, die am Aufbau beteiligt waren, nicht bei der Torchance gewählt werden dürfen.
 
Bei einem Konter kommt plötzlich die Karte des Gegners ins Spiel, plus einem Bonus entsprechend der Differenz der beiden gespielten Taktikkarten.
 
Jaaa, Konter sind gemeingefährlich.
Dieses Spiel hat heute eine Neuauflage in Form von „Tooor“ aus dem gleichen Verlag erlebt.
 
 Tooor
 
Diese Fassung ist deutlich abgespeckt worden, in meinen Augen 
zu sehr.
 
Man spielt immer mit den gleichen Teams (ob Damen- oder Herrenteam, vollkommen egal.) und denselben Taktikkarten. Es gibt auch nur noch 6 Taktikkarten, auf den nur ein Schritt ausgespielt wird. Hat man gewonnen, darf man sofort auf das Tor schießen. Der Spieler, der ausgewählt wird, ist fast frei.
 
Der Ermüdungsfaktor des „Finale“ spielt damit keine Rolle mehr. 
Die Torausbeute ist auf Grund mangelnder Chancen deutlich reduziert. Es gibt allerdings auch etwas Positives zu vermelden. 
Der Einstieg ist sicherlich einfacher als beim „Finale“ und die Einführung des Symbolwürfels zum Auswürfeln der Karten und Verletzungen ist auch die bessere Wahl als der alte Zahlenwürfel.

Die Teambau-Variante aus der Erstauflage ist nicht mehr enthalten. (Für mich persönlich ein Nachteil, für viele ein Vorteil).
Für jüngere Semester ist sicher „Tooor“, die bessere Variante, für Spieler meines Kalibers empfehle ich eher „Finale“.