Kardinal und König
2-Spieler-Variante
Autor: Matthew Baldwin
Hinweis: Die Regelvariante ist im Original auf http://www.acesup.com/games/
zu finden. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Matthew
Baldwin. Es handelt sich um einen Roh-Entwurf, Matthew Baldwin
freut sich über Rückmeldungen und Vorschläge. Schickt eure
Anmerkungen an mich,
ich werde die Vorschläge übersetzen und weiterleiten. Wer des
Englischen mächtig ist, kann auch direkt an Matthew
Baldin schreiben.
Anders als im regulären Spiel besitzen die Spieler in dieser
Variante zu Anfang keine eigene Farbe. Stattdessen sind alle Klöster
und Räte unkontrolliert, außer während der Wertungsrunden. Zu
Anfang des Spiels bekommt jeder Spiele ein Kloster von jeder Farbe
und stellt sie in gleichem Abstand in einer Reihe vor sich auf (Am
einfachsten ist es, wenn sich die Spieler gegenübersitzen und wenn
die Reihe von Klöstern des einen Spielers im Vergleich zu der Reihe
des anderen Spielers gespiegelt aufgestellt wird -- so wie in der
Zeichnung). Dieses sind die Wertungs-Klöster. Vor jedem
Wertungs-Kloster gibt es einen Einfluß-Kartenstapel (auch wenn zu
Beginn alle diese Stapel leer sind).
Die Regeln des Originalspiels bleiben bestehen, mit folgenden
Ausnahmen:
Wenn man Steine (Klöster, Räte) auf das Spielbrett stellt, darf
man Steine beliebiger Farbe benutzen. Wenn man in einer Runde zwei
Steine auf das Spielbrett stellt, müssen beide die gleiche Farbe
haben.

Nachdem Setzen der Steine darf ein Spieler (wenn er die Karten hat
und dies möchte) ein oder zwei Karten auf einen Einfluß-Stapel
ablegen. Alle Karten eines Einfluß-Stapels müssen von der gleichen
Sorte sein. Außerdem darf ein Spieler nicht zwei verschieddene
Einfluß-Stapel mit Karten der gleichen Sorte haben. (Anmerkung:
Karten, die für das Setzen von Klöstern oder Räten verwendet
wurden, werden auf den Ablagestapel gelegt und dürfen nicht für
die Einfluß-Stapel benutzt werden.) Die Spieler sollten sich vor
Spielbeginn darüber einigen, ob die Karten eines jeden Stapels gefächert
(so, dass man sieht, wie viele Karten in einem Stapel liegen) oder
gestapelt (so, dass man nicht genau sieht, wie viele Karten schon
auf dem Stapel liegen) werden. Die Zeichung zeigt eine Situation,
bei der sich die Spieler auf ein gefächertes Ablegen geeinigt
haben.
Nachdem der Nachziehstapel zum ersten mal aufgebraucht ist,
findet die Zwischenwertung statt. Bevor die Punkte vergeben werden,
wird der Einfluß auf die Farben bestimmt. Für jede Farbe zählen
die Spieler die Anzahl der Karten ihres Einfluß-Stapels. Der
Spieler mit den meisten Karten bekommt für diese Wertungsrunde die
entsprechende Farbe zugesprochen. Alle Karten von beiden Einfluß-Stapeln
werden auf den Ablagestapel gelegt, ausgenommen eine Karte pro
Farbe, die der in dieser Farbe überlegene Spieler behält und
seinen Besitz an der Farbe anzeigt (und außerdem einen kleinen
Vorteil in der zweiten Runde bringt). Wenn beide Spieler gleich
viele Karten in ihrem Einfluß-Stapeln haben, werden alle Karten auf
den Ablagestapel gelegt und keiner bekommt die entsprechende Farbe
zugesprochen. (In der Zeichnung kontrolliert der obere Spiele die
purpurnen und gelben Klöster/Räte, der untere Spieler die grünen
und blauen Klöster/Räte. Die roten Klöster/Räte werden von
keinem Spieler kontrolliert.)
Bei der Punktevergabe gehen die Punkte für jede Farbe an den
Spieler, der die Klöster/Räte dieser Farbe kontrolliert. (Es
werden also nur zwei Wertungssteine auf der Wertungsleiste benötigt,
nicht fünf). Wenn es für eine Farbe keinen Spieler gibt, bekommt für
diese Farbe auch kein Spieler Punkte.
Während der zweiten Runde braucht ein Spieler, der bei der
Zwischenwertung keine Kontrolle über eine Farbe erlangt hat (und
daher alle Karten auf den Ablagestapel gelegt hat), nicht die selbe
Sorte Karten für diese Farbe verwenden, wie in der ersten Runde.
Zum Ende des Spiels werden Punkte für Klöster, Räte und Klösterketten
vergeben. Jede Farbe wird einzeln gewertet - man darf zum Beispiel
nicht zwei oder mehr kontrollierte Farben zusammenrechnen, wenn man
die Länge einer Klosterkette berechnet.
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