Zug um Zug

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Spiel des Jahres 2004
sehr gut .. .......... .. schlecht
  Anteil Note Bewertung

Spielspass

          
Spielreiz 30 % 0,30
Einfluss 15 % 0,45
Interaktion  8 % 0,24
Komplexität  4 % 0,04
Spielzeit 2 % 0,02
Wartezeit 1 % 0,02
  

60 %

  1,07

Spielanleitung

        
Spielanleitung  20 % 0,20
    20 %   0,20

Spielausstattung

     
Material 10 % 0,20
Hilfsmittel 7 % 0,07
Spielkasten 3 % 0,06
   20 %   0,33

Gesamtnote

    1,57

Autor :
Alan R. Moon
Verlag :
Days of Wonder
Spieler : 
2 - 5 Spieler
Alter : 
ab 8 Jahre
Spieldauer : 
ca. 45 Min.
  
Pressetext
 

 
Zug um Zug ist eine abenteuerliche Zugfahrt quer durchs ganze Land. Die Spieler sammeln Karten verschiedener Waggonarten und versuchen, viele Städte miteinander zu verbinden, indem sie die Bahnstrecken auf der Landkarte Nordamerikas geschickt nutzen.

Spielausstattung :

1    Spielbrett
240 Waggons
110 Wagenkarten
30   Zielkarten
1    Bonuskarte
1    Übersichtskarte
5    Zählsteine
 Bild von 'Zug um Zug'  
Das Spiel
Die 110 Wagenkarten und die 30 Zielkarten liegen als gemischter Talon neben
dem Spielbrett. Jeder Spieler hat vier Wagenkarten und drei Zielkarten erhalten. 
Von den drei Zielkarten kann sich der Spieler 1 - 3 Karten behalten. Die nicht
benutzten Zielkarten legt er zurück auf einen Ablagestapel. Vor jedem Spieler
liegen 45 Plastikwaggons die er für die Zugverbindungen benötigt.

Bild von 'Zug um Zug'
 
Der Spielplan zeigt Nordamerika. Jede Stadt ist mit einzelnen Feldern
verbunden auf denen die Waggons der eigenen Farbe abgelegt werden
können. Die Felder sind entweder Farbneutral oder in einer der Farben
der Wagenkarten. 
 
Wer an der Reihe ist, nimmt zwei Karten aus einer Auslage von fünf
Wagenkarten, die offen neben dem Spielbrett liegen. Züge sind Jokerkarten.
Wer einen offenliegenden Zug nimmt, darf nur diese Karte nehmen. 

Ziel des Spiels ist es, Karten in den Farben zu sammeln, die eine sinnvolle 
Zugverbindung zwischen den Städten ermöglichen. Sinnvolle Verbindungen
geben die Zielkarten vor, für deren Strecken es Punkte gibt. 

Aber zwischen zwei Städten gibt es nur eine oder zwei Verbindungen. 
Also wer zuerst kommt, fährt zuerst.....

Auch Zielkarten können neu aufgenommen werden. Jederzeit hat der 
Spieler die Möglichkeit, drei neue Zielkarten aufzunehmen. Davon muss er 
eine behalten. Aber Vorsicht : wer zu viel riskiert, hat Zielkarten auf der 
Hand, die er nicht erfüllen kann und dies bringt Minuspunkte. 
 
Sobald ein Spieler genügend Karten einer Farbe auf der Hand hat, um eine
gesamte Strecke zwischen zwei Städten zu bauen, legt er dies ab. 
Danach stellt er auf jedes Feld zwischen diesen beiden Strecken eine seiner
Waggons. Je nach länger der Strecke erhält der Spieler Punkte. 
Die meisten Punkte gibt es für eine Strecke von 6 Feldern.
Dies entspricht 15 Punkte, die auf einer Punkteleiste vermerkt werden. 

Sobald ein Spieler nur noch zwei Waggons besitzt, wird die letzte Runde
eingeläutet. Jetzt ist jeder Spieler noch einmal an der Reihe. 
Die Pluspunkte von den erreichten Zielkarten und die Minuspunkte nicht
erledigter Zielkarten werden auf der Punkteleiste notiert. 

Wer dann die meisten Punkte besitzt, gewinnt das Spiel.
 

 
Spielbewertung 

Mit Recht ist dieses Spiel zum Spiel des Jahres 2004 gewählt worden. 
Keine lange Vorbereitungszeit für den Spielaufbau. 
Karten mischen, Waggons hinstellen, Spielplan auslegen und los gehts ....

Spannend ist das Spiel bis zum letzten Waggon und oftmals konnte man 
noch in den letzten Runden den Sieg erhaschen, wenn man Zielkarten neu
aufnahm und diese Strecken schon gebaut waren. Dies spricht natürlich auch
für einen Glücksfaktor, dem dieses Spiel aber nicht schadet. 

Zug um Zug ist eine gute Mischung aus langfristiger Planungen und 
der kurzfristigen Reaktion auf die Aktionen der Mitspieler.

Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/15607