In 80 Tagen um die Welt                                     zurück zur Übersicht

Rezension von Matthias Zimmermann
Autor : Michael Rieneck

Verlag : Kosmos
Spieler : 3 - 6 Spieler
Alter : ab 10 Jahre
Dauer : ca. 60 Minuten
Bewertung nach Schulnoten
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

  
Einleitung

 
Wie in Jules Vernes berühmter Geschichte schließen die Spieler zu
Beginn des 20. Jahrhunderts eine Wette ab, in höchstens 80 Tagen
um die Welt zu reisen. Von London geht es mit der Eisenbahn und
dem Schiff nach Paris und von dort gleich weiter ins italienische
Brindisi. Dort dürfen Sie ihr Schiff nach Suez nicht verpassen.
Häufig lässt sich eine Stecke aber auch durch eine schnelle
Ballonfahrt überwinden. Wichtig ist vor allem, nicht zuviel Tage
zu brauchen und den Anschluss nicht zu verlieren. Wer schließlich
wieder in London eintrifft und am Ende noch über die meisten Tage
auf seinem Zeitkonto verfügt ist der Spieler dieses
abenteuerlichen Reisespiels.

Spielausstattung

1 Spielplan
6 Figuren
6 Zeitsteine
6 Wettscheine
24 Münzen
18 Bonuschips
60 Reisekarten
15 Ereigniskarten
1 Detektiv
1 Würfel
1 Startspieler-Zeichen


Das Spiel

 Vorweg lässt sich sagen, dass um das eigentliche Spielfeld herum eine Zeitleiste läuft. Jeder Spieler hat eine Figur auf dieser Leiste, die ihm genau anzeigt, wie viele Tage er schon unterwegs ist.

Ist ein Spieler um die Welt gereist, egal wie viele Tage er gebraucht hat, bekommen alle sich noch unterwegs befindlichen Spieler einen Punkteabzug für jede Spielrunde, bis auch sie die Welt umreist haben.

Wie gerade gehört, wird dieses Spiel in Spielrunden gespielt. Wenn man an der Reihe ist, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Fortbewegungsmitteln. Dazu zählen unter anderem der Zug, der Ballon, das Schiff und in einem Fall der Elefant. Um ein Reisemittel zu benutzen, muss man Handkarten ausspielen. Auf diesen Handkarten ist entweder ein Zug oder ein Schiff abgebildet. Neben dem Motiv ist auch die Anzahl der Reisetage angegeben, die man für eine Reise verbraucht. Teilweise werden auch 2 Verkehrsmittel (2 Karten) benötigt um die nächste Stadt zu erreichen. Auf den Ballon oder aber den Elefanten kann man mittels Ereigniskarten zugreifen. Diese und auch andere Effekte wie Straftage für alle Spieler erlangt man über Ereignismarken für denjenigen, der zuerst oder zuletzt eine Reisestation betritt bzw. verlässt.

Pro Runde darf man sich eine offen ausliegende Reisekarte auf die Hand nehmen. Je nach dem von welchem Feld man sie wegnimmt kann man noch Zusatzaktionen durchführen, z.B. den Detektiv versetzen und so einen Mitspieler behindern.

Ziel des Spiels ist es, in so wenigen Tagen wie möglich um die Welt zu reisen.

 Spielbewertung
 
Aus dieser, meiner Meinung nach, tollen Thematik hätte man wohl doch
mehr machen können/müssen.  Leider hält das Spiel nicht das, was ich mir
davon versprochen habe. 

Der Spielplan ist nicht gut strukturiert und die Punktetafel wird ihrer gleichzeitigen Rolle als Zeittafel nicht gerecht. 
Die dreißig Euro für dieses Spiel sollte man lieber in ein anderes Spiel
investieren. Hier möchte ich aber nochmal erwähnen, dass dies meine
subjektive Meinung zu diesem Spiel ist und ich mir doch vorstellen kann,
dass es den einen oder anderen Liebhaber finden kann.

Bewertung nach Schulnoten

  Cornel

Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

Ein recht einfaches, aber spannendes Familienspiel.


Weitere Infos bei Luding : 
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/16087