Submarine

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sehr gut .. .......... .. schlecht
  Anteil Note Bewertung

Spielspass

          
Spielreiz 30 % 0,60
Einfluss 15 % 0,30
Interaktion  8 % 0,24
Komplexität  4 % 0,08
Spielzeit 2 % 0,02
Wartezeit 1 % 0,01
  

60 %

  1,25

Spielanleitung

        
Spielanleitung  20 % 0,20
    20 %   0,20

Spielausstattung

     
Material 10 % 0,10
Hilfsmittel 7 % 0,07
Spielkasten 3 % 0,12
   20 %   0,29

Gesamtnote

    1,74

Submarine

Autor :
Leo Colovini
Verlag :
Winning Moves
Spieler : 
2 - 5 Spieler
Alter : 
ab 10 Jahre
Spieldauer : 
ca. 45 Min.
  
Pressetext
 

 
Sensationelle Funde auf dem Meeresgrund locken die Bergungsschiffe
zahlreicher Forschungsgesellschaften in das neu entdeckte Gebiet.
Jeder Spieler leitet den Einsatz von einigen Tauchbooten von seinem
Mutterschiff aus und setzt alles dran, als erster 12 der wertvollen Artefakte
zu bergen. Die Manöver wollen aber genau bedacht und taktisch geschickt
geplant sein, denn die anderen Spieler versuchen mit allen Mitteln, 
den Funkverkehr der anderen Tauboote zu ihrem Mutterschiff zu stören
und so deren Bergungsarbeiten zu verzögern. Das kann nur mit 
vorausschauendem Einsatz der Tauchboote und sorgfältig geplantem
Einsatz der Ressourcen ausgeglichen werden. 

 

Spielausstattung :

60 Schatzmarken ( 12 verschiedene mit 5 verschiedenen Hintergrundmotiven und 
                               Farbrändern und 5 Jokermarken )
60 Bergungskarten ( je 12 pro Hintergrund und Farbe )
5 Containerkarten in den jeweiligen Spielerfarben
5 Forschungsschiffe in den Spielerfarben
25 Tauboote ( je 5 in den Spielerfarben )
Das Spiel

 
Je nach Spieleranzahl erhält jeder Spieler : 
12 - 15 Bergungskarten
3 - 5 Tauchboote
1 Joker
1 Containerkarte
1 Spielbrett

Die Spieler versuchen 12 verschiedene Schätze zu heben. Wer als 
erster seine Container voll hat oder bei vorzeitigem Ende die meisten 
Schätze geborgen hat, gewinnt. Die Farbe der Schätze spielen dabei 
keine Rolle. 

Gespielt wird im Uhrzeigersinn.
Zu Anfang werden alle Schätze auf das Spielbrett gelegt. 
Das Spielbrett zeigt eine Unterwasserlandschaft in 6 x 5 Felder aufgeteilt. 
Die oberste Reihe liegt über der Wasseroberfläche.
Die vier nächsten Reihen sind die Tiefsee. Dort werden die Schätze folgendermaßen 
verteilt : 1 Reihe = 1 Schatz, 2 Reihe = 2 Schätze, 3 Reihe = 3 Schätze, 
4 Reihe = 4 Schätze. Die Schätze liegen alle offen. 

Jeder nimmt seine Bergungskarten und legt diese gemischt als verdeckten 
Stapel vor sich. Anschließend nimmt er davon drei Karten auf die Hand. 

Zunächst werden jetzt von allen Spielern ihre Tauchboote eingesetzt. 
Wohin der Spieler diese setzt, bleibt ihm überlassen. Es können mehrere 
Tauchboote in einem Feld sein. Das Forschungsschiff eines jeden Spielers 
wird links neben den Plan gestellt. 
 
Dann geht das Spiel los. 
Wer an der Reihe ist, hat zwei Spielschritte zu bewältigen :

1. Bewegung des Forschungsschiffes
2. Aktion des/der Tauchboote
 
Die einzelnen Aktionen im einzelnen : 

1. Bewegung des Forschungsschiffes 

Die Forschungsschiffe bleiben stets auf der Wasseroberfläche ( 1. Reihe ).
Sie starten von links vom ersten Feld und fahren immer von links nach rechts. 
Es muss in jedem Zug mindestens ein Feld - oder bis zum Verlassen des
Spielplans gezogen werden. Es darf so weit gezogen werden, wie der Spieler 
dies will. Es darf aber nur in einer Spalte stehen bleiben, in deren Spalte 
sich mindestens ein eigenes Tauchboot befindet. Ist ein Schiff auf der rechten 
Seite vom Spielplan gefahren, wartet es dort so lange, bis alle Schiffe den 
Spielplan verlassen haben. Dann starten wieder alle Schiffe links von Spielplan. 

2. Aktion von Tauchbooten 

Alle eigenen Tauboote unterhalb des Forschungsschiffes können versetzt
werden oder zur Bergung von Schätzen eingesetzt werden. 
 
Versetzen heißt : entweder ein Feld in der gleichen Spalte nach oben oder 
unten ziehen oder in der gleichen Reihe auf ein beliebiges Feld. 
Weiterhin können Tauchboote Schätze bergen. 
In dem Feld, wo das Tauchboot steht können alle Schatzmarken aufgenommen
werden, deren Farbe man auch als Bergungskarten auf der Hand hat. 
Die Bergungskarten wandern danach auf den Ablagestapel. 
Für alle gegnerischen Tauchboote, die sich in derselben Spalte befinden wie das 
eigene Tauchboot - und zwar im selben Feld oder in den Feldern darüber - 
kostet dies dem Spieler pro Schatz und gegnerisches Tauboot eine
Bergungskarte. Diese verlorenen Bergungskarten nimmt er vom eigenen 
Nachziehstapel und legt diese dem gegnerischen Spieler auf dessen 
Nachziehstapel. 
  
Beispiel einer Spielsituation

Beispiel nach obigem Bild : 
Der violette Spieler birgt die beiden Schatzmarken aus der 4. Ebene.
Dafür legt er zwei Bergungskarten aus seiner Hand mit der gleichen Farbe auf
seinen Ablagestapel. Außerdem muss er von seinem Nachzugstapel an Weiß 
zwei Karten abgeben ( 1 pro Schatz ). Braun bekommt sogar vier Karten, weil 
er zwei Boote günstig postiert hat. Für das dritte Boot von Braun bekommt er 
keine weitere Karte, da dieses Boot unterhalb des violetten Bootes liegt. 

Anschließend ergänzt der Spieler seine Handkarten wieder auf drei Karten. 

Jeder Spieler hat zusätzlich einen Joker vor sich liegen, den er gegen einen 
Schatz auf dem Spielplan austauschen kann. Dann entfallen keine Kosten 
für gegnerische Tauboote. Jeder doppelt erworbene Schatz zählt ebenfalls 
als Joker und kann entsprechend eingesetzt werden. 

Alle erworbenen Schätze kommen auf die eigene Containerkarte. 
Diese zeigt alle Schätze und wird mit den erworbenen Schätzen abgedeckt. 
Ist die Containerkarte mit allen Schätzen belegt, hat der Spieler gewonnen. 
Das Spiel ist ebenfalls beendet, wenn der letzte Schatz einer Spalte gehoben 
wurde. Dann gewinnt der Spieler mit den meisten Schätzen. 

 
Spielbewertung 

Nur wer seine Spielzüge gut plant, hat in diesem Spiel Siegesmöglichkeiten.
Das Spielsystem ist stimmig. Die ständige Kontrolle über die Schätze, die 
gehoben werden können und den Handkarten lässt Grüblerstimmung aufkommen. Alles in allem ein gelungenes Spiel. 
 
Ein Kritikpunkt bleibt höchstens in der fehlenden Kommunikation der Spieler. 
Jeder spielt für sich und die Kommunikation zwischen den Spielern ist 
auf das Spiel bezogen eher gering. Es begrenzt sich auf die Erläuterungen 
seiner Spielzüge.

Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/16331