| Kleine Serie von
Queen-Games von Peter Zanow zurück zur Übersicht |
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| Queen-Games hat dieses Jahr eine neue kleine Serie von 5 Spielen im Preissegment um 15 Euro gestartet. Ich habe alle 5 unter die Lupe genommen und mal geprüft, ob sich die Anschaffung der Spiele lohnt. Ich beginne meine Rezension mit dem, meiner Meinung nach, nettesten Spiel der Serie Revolte in Rom von Stefan Feld für 2 Personen. Alle Spiele haben eins gemeinsam. Sie haben alle eine leicht erlernbare Regel, aber fast alle Spiele entwickeln eine gewisse Komplexität. So auch die Revolte in Rom. Dem Spiel liegt ein Stapel Karten bei, bestehend aus Personen- und Gebäudekarten. Diese Karten gilt es durch Würfel zu aktivieren, da alle Karten irgendwelche Eigenschaften haben. Man würfelt mit 3 Würfel, die Karten liegen unter Scheiben auf den Würfelsymbole aufgedruckt sind. Zum Aktivieren muss ein Würfel, der die aufgedruckte Zahl gewürfelt hat, auf die Scheibe legen. Zusätzlich gibt es noch eine Scheibe für das Kartenziehen und eine Scheibe für Geldeinnahmen. Neue Karten ins Spiel zu bringen, kostet ein paar Sesterzen. Ziel ist es Siegpunkte zu kassieren oder dafür zu sorgen, dass der Gegner keine mehr hat. Mit den Karten kann man gegnerische Karten verschwinden lassen, wenn man mit einem W6 eine Zahl gleich oder größer dem aufgedruckten Verteidigungswert würfelt. Ich gebe zu, dieses Spiel ist ausreisserempfindlich. Ich habe Partien erlebt, die dauerten 5 Minuten, aber es gab auch viele, die waren spannend bis zum letzten Zug. Es gibt eine Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten der Karten, die bei jeden Spiel auf's Neue gefunden werden müssen. ![]() Platz 2 in meiner Bewertung teilen sich Rattenscharf und Turbo Taxi. Turbo Taxi ist ein hektisches Legespiel von Friedemann Friese für 2-4 Personen. Jeder hat den gleichen Satz Straßenkarten. Auf einem kleinen Spielplan werden ein schwarzes und ein gelbes Taxi plaziert, zusätzlich werden noch ein Haus in den entsprechenden Farben dazugestellt. Dann wird eine Straßenkarte in die Mitte gelegt. Nun müssen alle Spieler gleichzeitig versuchen für sich ein Straßennetz zu legen, worauf die Taxis zu den Häuser in ihren Farben zu kommen. Wer am Ende die meisten Medaillen bekommen hat, hat gewonnen. ![]() Typisches hektisches Legespiel, aber man muss die richtige Spielgruppe dafür haben. Rattenscharf ist ein ruhiges Legespiel von Michael Schacht für 2 Personen. Hier findet sich das Kistenstapeln aus "Dschunke" vom gleichen Verlag als eigenständiges Spiel. Wir haben dreigeteilte Kärtchen, auf dem verschiedene Gewürze in den entsprechenden Spielerfarben abgebildet sind, manchmal aber auch Ratten oder gar nichts. Nun gilt es durch geschicktes Aneinanderlegen oder Übereinanderlegen Gruppen in der eigenen Gewürzfarbe zu bilden, das bringt Punkte. Man sollte aber immer die Ratten in seiner Farbe im Auge behalten, denn wenn am Ende seines Zuges drei Ratten in seiner Farbe zu sehen sind, hat man automatisch verloren. Sehr nette Mischung aus Glück und Taktik. ![]() Nun kommen wir zu den zwei uninteressanten Titeln, Architekton und Das Gold der Inka. Architekton, ebenfalls ein 2-Personen Spiel von Michael Schacht, ist ein Legespiel im Sinne von "Carcassonne". Es gibt Gebäude- und Landschaftskärtchen, die in einem Schachbrettmuster aneinanderlegen. Man versucht Gebäudekärtchen von allen Seiten von den richtigen Landschaftskärtchen einzuschließen. Das bringt 1 Punkt. Sind allerdings falsche Landschaftskärtchen angeschlossen, gibt es Punktabzüge. Man möchte auch eine möglichst lange Häuserkette bilden, da diese am Ende noch einmal Sonderpunkte bringt. Da man die Punkteabzüge durch Hausabgabe verringern kann, werden allerdings Ketten auch wieder gesplittet. Mein Problem bei diesem Spiel ist, es läuft in zu eingefahrenen Bahnen. Man spielt extrem defensiv, weil jeder Fehler sofort bestraft wird. Zumal die Anzahl der Kärtchen mir deutlich zu wenig vorkommen, damit ein richtiger Spielfluß aufkommt. Da bleibe ich lieber bei "Carcassonne" für dasselbe Geld. ![]() Das Gold der Inka von Harald Lieske für 2-4 Personen, ist ein Lege- und Laufspiel der strategischen Art. In der Mitte des Spielplans stehen 3 Statuen für jeden Spieler bereit, die darauf warten von den Spielern eingesammelt zu werden. Dazu hat jeder Spieler in jeder Runde 3 Aktionspunkte zur Verfügung, die man benutzt um Spielplanteile und/oder Spielfiguren zu bewegen. Auf den Spielplanteile sind Schlangen abgebildet, die bei überschreiten Aktionspunkte verbrauchen. Dies ist ein Spiel aus der Kategorie "Viel Gegrübel für wenig Spielspass". Und es mit Abstand das hässlichste aus der Serie(Sorry, Queen-Games). Der Allgemeineindruck dieser kleinen Serie ist gut, Note 2-3. Es werden sicher auch
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