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Richelieu |
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Einleitung Anfang des 17. Jahrhunderts streiten Armand Jean du Plessis, besser bekannt als Kardinal Richelieu, und Königin Maria von Medici erbittert um die Vormacht in Frankreich. Beide versuchen möglichst viele Teile des Landes unter ihren Einfluss zu bringen, um so ihre politische Position zu festigen. Die Spieler schlüpfen in die Rolle der beiden Widersacher. Mit viel List und Tücke bemühen sie sich, den anderen zu übertrumpfen. Doch kaum hat einer die Mehrheit einer Region hinter sich gebracht, gelingt dies einem Gegner ebenfalls. Spielausstattung : 48 Spielkarten ( in 9 verschiedene Farben ) 6 quadratische Besitzmarker ( 3 pro Spieler ) 14 runde Spielplättchen ( 9 x Wappen, 3 x Symbol, 2 x Besitzmarker zurück ) Die Spielkarten stellen neun verschiedene Regionen Frankreichs dar. Jede Region hat eine andere Farbe und ein anderes Wappen. Auf jeder Karte befinden sich neben einem Wappen zumeist noch ein zweites Wappen oder ein Symbol, das die militärische ( Schwert ), klerikale ( Kreuz ) oder politische Macht ( Turm ) der einzelnen Landesteile darstellt. Die Zahl auf den Karten zeigt an, wie viele Wappen es in dieser Farbe gibt. Die drei Symbole kommen jeweils neunmal vor. |
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| Das Spiel | |||||||||||||||
| Die zwei Kontrahenten versuchen während des Spiels, die Mehrheiten möglichst vieler Wappen oder Symbole zu erlangen, da sie dafür die siegbringenden Machtpunkte erhalten. Es gewinnt, wer am Spielende die meisten Machtpunkte besitzt. Die 48 Spielkarten werden in vier Reihen zu je 12 Karten offen ausgelegt. 8 der Spielplättchen werden verdeckt - nach Vorgabe - auf die Karten gelegt. Ein Spieler spielt Richelieus und erhält die 3 Kardianalshüte ( Besitzmarkter ), der andere Spieler spielt die Königin und erhält die 3 Kronen. Wer an der Reihe ist, nimmt eine oder zwei außenliegenden Karten aus der Auslage. Nimmt er zwei Karten, müssen beide Karten von einer Farbe sein und dürfen zusammen nicht mehr als zwei Wappen aufweisen. Alle genommenen Karten werden - getrennt nach Farben - so aufeinander gelegt, dass ihre Wappen und Symbole stets gut erkennbar sind. Nachdem ein Spieler eine oder zwei Karten genommen hat, darf er einen seiner Besitzmarker auf eine beliebige Spielkarte der Auslage legen. Dies Karte kann vom Gegenspieler nur genommen werden, wenn dieser bereit ist, einen eigenen Besitzmarker - vom Vorrat oder von einer Karte - abzugeben. Nimmt ein Spieler eine Karte, auf der ein Spielplättchen liegt, darf er sie sich anschauen und dann verdeckt vor sich ablegen. Meistens befinden sich darauf Wappen oder Symbole, die für die Endabrechnung wichtig sind. Zeigt das Spielplättchen "Besitzmarker zurück", kann es auch sofort eingesetzt werden. Der Spieler erhält dann ein schon "ausgegebenen" Besitzmarker aus der Schachtel zurück. Sind alle Karten der Auslage aufgenommen, kommt es zur Wertung. Jede Region wird einzeln gewertet. Es werden die Wappen und die Symbole für jede Region ausgewertet. Wer die größte Anzahl hat, darf sich diese gutschreiben. Der andere Spieler erhält nichts. Spielplättchen werden in die Wertung einbezogen. |
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| Weitere Rezensionen bei Luding : http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14492 | |||||||||||||||
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Spielbewertung Richelieu ist ein einfaches und doch anspruchvolles Spiel. Auf der Spielanleitung steht : Munteres Machtgerangel für zwei clevere Strategen. Genau so ist es : Wer bei diesem Spiel unüberlegt handelt, wird auch verlieren. Der Glücksfaktor ist nur gering ( Spielplättchen ). Das Spiel ist empfehlenswert und bietet viel Spielspass. |
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