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Einleitung Die zerstörte Stadt "Blue Moon City" soll wieder aufgebaut werden. Gebäude um Gebäude wird durch Ausspielen von Karten mit Steinen markiert. Wer zum Aufbau eines Gebäudes beigetragen hat, erhält eine Belohnung in Form von Kristallen. Diese Kristalle werden dem Gott "Blue Moon" geopfert. Wer am Ende die meisten Opfer gebracht hat, gewinnt das Spiel, bei dem es vor allem darum geht, die Fähigkeiten der verschiedenen Völker für sich einzusetzen. (Pressetext) Spielausstattung 21 Gebäudetafeln, 1 Obeliskentafel, 80 verschiedene Spielkarten, 3 Drachenfiguren, 4 Holzfiguren, 40 Bausteine, 40 Kristallchips, 15 Drachenschuppen ![]() Das Spiel Rund um den Marktplatz liegen zusätzlich 20 Gebäudetafeln, die zufällig angeordnet werden. Auf dem der Gebäudetafel "Marktplatz" werden zu Beginn die Spielfiguren der Spieler gestellt. Der Spieler erhält noch 10 Gebäudesteine und 8 Völkerkarten. Wer an der Reihe ist, darf seine Spielfigur bis zu zwei Gebäudetafeln weit ziehen - entweder senkrecht oder waagrecht. Dabei ist es erlaubt die Richtung zu wechseln. Durch Einsatz von Völkerkarten, kann die Spielfigur auch weiter bewegt werden. Nach Ablauf seiner Bewegungsphase, darf der Spieler auf der erreichten Gebäudetafel einen oder mehrere Bausteine seiner Farbe setzen. Wird das letzte Feld einer Gebäudetafel besetzt, kommt es zu einer Wertung. Die Felder, die auf der Gebäudetafel mit Bausteinen besetzt werden können, sind unterschiedlich teuer. Bezahlt wird mit Völkerkarten, die der Spieler auf der Hand hat. Die Völkerkarten zeigen unterschiedliche Werte und Farben. Auf einer Gebäudetafel kann der Spieler dann einen Baustein setzen, wenn er Völkerkarten in der gleichen Farbe und mit dem - auf dem Feld - angegebenen Wert abgeben kann. Überzahlt werden darf jederzeit. Wer die meisten Bausteine gesetzt hat, gewinnt die Wertung der Gebäudetafel. Haben mehrere Spieler die meisten Bausteine gesetzt, gewinnt der Spieler die Wertung, dessen Baustein mehr links sitzt, da die Felder von rechts nach links meistens teurer werden. Es gibt aber auch Gebäudetafeln mit nur einem Feld, dann kommt es sofort zur Wertung, wenn darauf gebaut wird. Eingesetzte Bausteine erhält ein Spieler nach einer Wertung zurück. Wer die Wertung gewinnt, erhält Belohnungen, die auf der Gebäudetafel angegeben ist. Es gibt zwei Belohnungen : eine Belohnung, die alle Spieler erhalten, die dort gebaut haben; eine zusätzliche Belohnung für den Spieler, der die Wertung gewonnen hat. Die Belohnungen sind Kristallstücke, zusätzliche Völkerkarten und Drachenschuppen. Durch Einsatz von bestimmten Völkerkarten konnte der Spieler vorher noch bis zu drei Drachenfiguren auf dieses Feld ziehen. Dann erhält er pro Drache noch zusätzlich einen Drachenschuppen. Und damit noch nicht genug ! Angrenzende Gebäudetafeln, die schon gewertet wurden, bringen noch einmal zusätzliche Belohnungen für alle Spieler. Gewertete Gebäudekarten werden umgedreht und zeigen dann zusätzliche Belohnungen, die ein Spieler erhält, wenn er angrenzende Gebäudetafeln werten kann. Wichtig sind die Kristallstücke. Diese bringt der Spieler zur Mitte des Spielfeldes auf den Marktplatz und kann damit ein Opfer bringen. Dazu steht ein Obelisk zur Verfügung : eine Tafel, auf der die Zahlen 7 bis 12 in zwei Reihen angegeben sind. Kann ein Spieler als Opfer Kristallstücke in der geforderten Anzahl abgeben ( am Spielanfang also sieben Kristallstücke, später eben mehr Kristallstücke ), setzt er seinen Baustein auf das entsprechende Feld des Obelisken. Kristallstücke erhält der Spieler durch Wertungen einer Gebäudetafel und durch zusätzliche Belohnungen durch angrenzende Gebäudetafeln. Wird die letzte Drachenschuppe an einen Spieler ausgegeben, werden diese extra gewertet. Der Spieler, der alleine die meisten Drachenschuppen besitzt, erhält sechs Kristallstücke. Jeder andere Spieler, der Drachenschuppen besitzt, erhält drei Kristallstücke. Die Drachenschuppen werden dann wieder komplett zum Vorrat gelegt und können neu erworben werden. Hat ein Spieler bei 2 Spielern 6 Opfer - bei 3 Spielern 5 Opfer und bei 4 Spielern 4 Opfer gebracht, gewinnt er das Spiel. Die Völkerkarten sind der "Motor" des Spiels. Nicht nur, dass sie dazu dienen, die einzusetzenden Bausteine zu bezahlen, sie haben auch viele Sonderfunktionen. Es können damit die drei schönen Drachenfiguren bewegt werden, die Spielfigur auf eine beliebige Gebäudetafel versetzen, als Jokerkarten andere Karten ersetzen, andere Völkerkarten farblich ersetzen und vieles mehr. Wer eine Völkerkarte als Sonderfunktion einsetzt, kann sie nicht mehr zum Einsetzen von Bausteinen nutzen. Am Ende des Spielzuges eines Spielers kann er zwei neue Völkerkarten vom Stapel ziehen. Zusätzlich kann er aber noch - vor dem Ziehen - eine oder zwei seiner Hand-Völkerkarten abwerfen. Dann kann der Spieler insgesamt eben drei oder vier neue Völkerkarten ziehen. Der Spieler erhält aber auch zusätzliche Völkerkarten durch Wertungen von Gebäudetafeln. Eine Begrenzung von Völkerkarten, die der Spieler auf der Hand haben kann, gibt es nicht. Spielbewertung "Blue Moon City" ist ein tolles Spiel. Spannend bis zum Schluss bei jeder Anzahl von Mitspielern. Eine hervorragende Spieleausstattung und ein typisches Knizia-Mehrheiten-Mangel-Denkspiel lässt keine Wünsche mehr offen. Die Weiterführung des mittlerweile bekannten Kartenspiels "Blue Moon" ist vollkommen gelungen. Das Spiel "Blue Moon City" ist aber eigenständig und übernimmt nur Grundlangen-Elemente aus dem Kartenspiel. Nominiert als "Spiel des Jahres" 2006 hat es - nach meiner Meinung - gute Chancen, diesen Titel zu gewinnen. Die vielen verschiedenen Möglichkeiten, die notwendigen Kristallstücke zu erobern, lassen alle Spieler aktiv am Spielverlauf teilhaben. Ständig muss der Spieler die Mehrheitsverhältnisse im Auge behalten und darüber hinaus den Einsatz seiner Völkerkarten sinnvoll planen. Ein Denkspiel mit Spassfaktor.
Weitere Infos bei Luding : |
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