Pressetext
"Dicke Luft in der Gruft" ist ein verzwicktes Merkspiel für gedächtnisstarke
Gruselfreunde. Bei der von Norbert Proena entwickelten und von Zoch
meisterlich umgesetzten Spielidee, tummeln sich blutsaugende Vampire auf einer
fast tischgroßen Spielfläche mit insgesamt 60 Grüften und Sargdeckeln. Sie
wetteifern darum, bei Tagesanbruch in einem der Gräber des Friedhofs zu
liegen. Zur Ruhe betten darf sich ein Vamp allerdings nur, wenn die
aufgedeckte Gruft leer ist und der farbige Grabdeckel mit der Farbe des
Vampirs übereinstimmt. Ist ein Grab beim Aufdecken besetzt, lässt dies das
lichtscheue Gesindel kalt erschauern. Ist das Grab leer, aber die Farbe stimmt
nicht, darf zur Abschreckung eine Knoblauchknolle in die Gruft gelegt werden.
Gewinner des gruseligen Merkwettstreits für zwei bis sechs Kinder ab sechs
Jahren ist, wer als Erster seine Vampire in den Grüften auf dem aufwändig
gestalteten doppelbödigen Spielplan untergebracht hat.
Spielausstattung
1 Spielbrett
60 Vampire
66 Grabdeckel
13 Holzpflöcke
18 Knoblauchkarten
Das
Spiel
60 Sargvertiefungen zeigt der Spielplan.
Darüber werden 60 Grabdeckel gelegt, deren Rückseite 6 verschiedene
Farben zeigen. In den gleichen Farben gibt es Vampirkärtchen, die zu
Anfang des Spiels gleichermaßen an alle Spieler verteilt werden.
Anfangs liegen diese vor dem Spieler verdeckt. Er dreht dann zwei mal zwei
Kärtchen offen um - einmal links und einmal rechts der Kärtchenreihe.
Die Farben der beiden außenliegenden Vampirkärtchen gilt es nun unter
den verdeckt liegenden Sargdeckeln zu finden.
Dazu dreht jeder Spieler, der an der Reihe ist, einen Sargdeckel um.
Ist die Farbe identisch mit einem der außen liegenden Vampire, legt der
Spieler den Vampir in seinen neuen Schlafplatz. Stimmt die Farbe nicht,
kann er einen seiner drei Knoblauchknollen, die er zu Anfang des Spiels
erhalten hat, hineinlegen.
Aber noch andere Konstellationen sind während des Spiels möglich.
Er deckt einen Sargdeckel auf und darin liegt schon ein Vampir.
Der Spieler muss einen der hölzernen Holzpflöcke zu sich nehmen.
Hat er davon drei Stück, legt er diese wieder zurück in die Spielmitte und
erhält von jedem Mitspieler einen zusätzlichen Vampir aus deren Auslage.
Öffnet der Spieler einen Sargdeckel, in dem sich schon eine Knoblauchknolle
befindet, erhält der Spieler zwei Vampire des Spielers, dem die
Knoblauchknolle
gehört. Einen Vampir von jedem Spieler bekommt er, wenn die Knoblauchknolle
seine eigene war. Dafür darf der Spieler diese wieder zurück nehmen
und
später erneut einsetzen.
Zusätzlich gibt es Sargdeckel mit einer Ratte. Wer diesen aufdeckt, löst
eine Rattenplage aus. Bei einer Rattenplage dürfen alle Deckel
geöffnet
werden, die rings um die Rattengruft angeordnet sind. Wird dies dem
Spieler zu "gefährlich" kann er das Recht auch an die Mitspieler
abgeben.
Manchmal löst eine Rattenplage eine weitere Rattenplage aus.
Wer zuerst seine Vampire unterbringen konnte, gewinnt das Spiel.
Spielbewertung
Eigentlich kann man unbeschwert ein Spiel kaufen, wenn dort "Zoch-Verlag"
steht. Seit vielen Jahren zeichnet sich der Zoch-Verlag mit guten Spielen
und
ansprechendem Spielmaterial aus. Dies ist auch bei diesem Spiel nicht
anders.
Da ich kein Memory-Fan bin, gibt es bei Spielreiz nur eine 2. Die Gesamtnote
von 1 begründe ich mit den Bewertungen der anderen Mitspieler, die alle
großen Spaß an diesem Spiel hatten.

Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/15659
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