Einleitung
Italien in der Zeit der Renaissance. La
Citta, die Stadt, steht vor ihrer Blütezeit. Mächtige Stadtfürsten,
ebenso wie die immer selbstbewusster werdenden Bürger der toskanischen
Metropolen, entdecken ihre Liebe zur Bildung, Kunst und Stadtkultur. Die
Adelsgeschlechter versuchen, durch den Bau von Schulen, Palästen,
Domen, Badehäusern, kunstvollen Brunnen und vielem mehr ihre Metropolen
attraktiv für Zuzugswillige aus anderen Städten zu machen. Je mehr Bevölkerung,
desto prächtiger lassen sich die eigenen Städte ausbauen. Die
Konkurrenz unter benachbarten Orten ist groß. Und immer herrscht auch Ungewissheit,
wonach den Bürgern der Sinn gerade steht: Bildung? Schöne Künste?
Oder das Gesundheitswesen? Wohl dem, der hier den richtigen Riecher für
die Stimmung im Volke hat. Und damit ist es aber noch lange nicht getan.
Je mehr Einwohner eine Stadt auf sich zieht, desto drängender wird auch
die Frage, wie man all die Menschen ernährt.
Das Spiel
Sie sind ein italienischer Fürst uns Sie nennen zu
Beginn des Spiels zwei Städte Ihr eigen. Erstes Bauwerk einer
jeder Stadt ist das Castello. Dort leben zu Beginn 3000 Bürger
( 3 Spielfiguren ). Bürger sind in so weit wichtig, dass jedes
neue Gebäude einen Bürger benötigt, um gebaut zu werden.
Solange kein Marktplatz und Brunnen gebaut wurde, ist der
Zuwachs an Bürger begrenzt. Da Bürger aber auch versorgt
werden müssen, sind Bauernhöfe erforderlich. Gleichzeitig muss
der Spieler aber auch Gebäude bauen, die Gesundheit, Kultur und
Bildung fördern. Viele Gebäude können nur gebaut werden, wenn
entsprechende Aktionskarten eingesetzt werden - dies kostet aber
Gold, das über Bergwerke gewonnen werden kann. In jeder Runde
wird die Stimme des Volkes ermittelt. Dabei entscheiden Karten,
welches Grundbedürfnis ( Gesundheit, Kultur oder Bildung ) vom
Volk gewünscht wird. Auf vielen Gebäuden werden Farbbogen
abgebildet -in der Farbe des Grundbedürfnisses. Nun wird
ermittelt, welche Stadt dem Grundbedürfnis am Besten nachkommt.
So wandern Bürger in die Städte aus, die diesem
Grundbedürfnis am Besten entsprechen - also die meisten Bogen
aufweisen können. Verliert ein Spieler dabei Bürger, die auf
einem Gebäude standen, muss dieses abgerissen werden.Wer bei
Spielende die meisten Bürger hat, gewinnt das Spiel
Bewertung :
La
Città schafft es in hohem Maße, immer den Eindruck zu
erwecken, irgend etwas versäumt zu haben. In keiner Runde kann
man sich mit dem Gefühl beruhigt zurück lehnen, alles getan zu
haben. Dies erzielt aber den hohen Spielspass dieses Spiels, das
auch sehr gut zu zweit spielbar ist.
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