La Cittá

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Autor : Gerd Fenchel 

lacitta.jpg (53838 Byte)

Verlag : Kosmos Verlag
Spieler : 2 - 5 Spieler
Alter : ab 12 Jahren
Dauer : 60 bis 150 Minuten 

Einleitung 

Italien in der Zeit der Renaissance. La Citta, die Stadt, steht vor ihrer Blütezeit. Mächtige Stadtfürsten, ebenso wie die immer selbstbewusster werdenden Bürger der toskanischen Metropolen, entdecken ihre Liebe zur Bildung, Kunst und Stadtkultur. Die Adelsgeschlechter versuchen, durch den Bau von Schulen, Palästen, Domen, Badehäusern, kunstvollen Brunnen und vielem mehr ihre Metropolen attraktiv für Zuzugswillige aus anderen Städten zu machen. Je mehr Bevölkerung, desto prächtiger lassen sich die eigenen Städte ausbauen. Die Konkurrenz unter benachbarten Orten ist groß. Und immer herrscht auch Ungewissheit, wonach den Bürgern der Sinn gerade steht: Bildung? Schöne Künste? Oder das Gesundheitswesen? Wohl dem, der hier den richtigen Riecher für die Stimmung im Volke hat. Und damit ist es aber noch lange nicht getan. Je mehr Einwohner eine Stadt auf sich zieht, desto drängender wird auch die Frage, wie man all die Menschen ernährt.

Das Spiel 

Sie sind ein italienischer Fürst uns Sie nennen zu Beginn des Spiels zwei Städte Ihr eigen. Erstes Bauwerk einer jeder Stadt ist das Castello. Dort leben zu Beginn 3000 Bürger ( 3 Spielfiguren ). Bürger sind in so weit wichtig, dass jedes neue Gebäude einen Bürger benötigt, um gebaut zu werden. Solange kein Marktplatz und Brunnen gebaut wurde, ist der Zuwachs an Bürger begrenzt. Da Bürger aber auch versorgt werden müssen, sind Bauernhöfe erforderlich. Gleichzeitig muss der Spieler aber auch Gebäude bauen, die Gesundheit, Kultur und Bildung fördern. Viele Gebäude können nur gebaut werden, wenn entsprechende Aktionskarten eingesetzt werden - dies kostet aber Gold, das über Bergwerke gewonnen werden kann. In jeder Runde wird die Stimme des Volkes ermittelt. Dabei entscheiden Karten, welches Grundbedürfnis ( Gesundheit, Kultur oder Bildung ) vom Volk gewünscht wird. Auf vielen Gebäuden werden Farbbogen abgebildet -in der Farbe des Grundbedürfnisses. Nun wird ermittelt, welche Stadt dem Grundbedürfnis am Besten nachkommt. So wandern Bürger in die Städte aus, die diesem Grundbedürfnis am Besten entsprechen - also die meisten Bogen aufweisen können. Verliert ein Spieler dabei Bürger, die auf einem Gebäude standen, muss dieses abgerissen werden.Wer bei Spielende die meisten Bürger hat, gewinnt das Spiel  

Bewertung : 

La Città schafft es in hohem Maße, immer den Eindruck zu erwecken, irgend etwas versäumt zu haben. In keiner Runde kann man sich mit dem Gefühl beruhigt zurück lehnen, alles getan zu haben. Dies erzielt aber den hohen Spielspass dieses Spiels, das auch sehr gut zu zweit spielbar ist.