Keltis  
    Autor : Reiner Knizia
    Verlag : Kosmos
    2 - 4 Spieler  / ab 10 Jahre

 Keltis wurde zum
“Spiel des Jahres 2008“
gewählt und erreichte
beim „Deutscher Spiele
Preis“ Platz 8.

Reiner Knizia erreichte
damit das erste Mal die
begehrte Auszeichnung
zum „Spiel des Jahres“.

 

Fünf Spielfiguren hat jeder Spieler, die er auf fünf strahlenförmig
auseinander gehenden Steinpfaden einsetzen kann. Dazu benutzen
die Spieler Spielkarten mit den Spielwerten 0 bis 10.
Die Spielkarten gibt es in fünf verschiedenen Farben, die wiederum
identisch mit den Farben der fünf Steinpfaden sind. Zu Beginn
seines Spielzuges spielt der Spieler eine Karte und setzt einen
seiner Spielsteine auf dem farbgleichen Steinpfad ein Feld vor.

Jeder Steinpfad hat neun Felder. Die ersten drei Felder bringen
aber nur Minuspunkte. Erst ab dem vierten Feld beginnen die
Pluspunkte. Bleibt aber ein Spieler auf dem davor liegenden
Startfeld mit seinen Spielsteinen stehen, werden keine Minuspunkte
berechnet. Es muss also gut überlegt werden, welcher Steinpfad
begonnen wird. Bewegt werden die Spielsteine durch die Spielkarten.
Die erste Spielkarte eröffnet den Steinpfad. Folgende Karten können
dann aufsteigend oder absteigend von der Wertigkeit angelegt werden.
Der Spielstein wird immer in dem Steinpfad bewegt, der farbgleich
mit der ausgespielten Spielkarte ist.
 
Die jeweils zweite angelegte Karte einer Farbe gibt dann an,
ob diese Reihe auf- oder absteigend weitergeführt werden muss.
Jeder Spieler hat acht Spielkarten auf der Hand. Nachdem er eine
gespielt hat, zieht er eine neue Karte nach. Dies kann er vom normalen
Zugstapel oder von ausliegenden Karten, die von Spielern abgeworfen
wurden – also zum Beispiel Karten, die nicht mehr angelegt werden konnten, aber für andere Spieler interessant sind.
 
Auf den Steinpfaden liegen vor dem Spiel zufällig verteilte Aktions-
kärtchen: Wunschsteine, Kleeblätter und Punktekärtchen.
Erreicht ein Spieler ein Punktekärtchen, darf er auf der Wertungsleiste
seinen Wertungsstein entsprechend vorziehen. Das Punktkärtchen
bleibt aber offen liegen und ist somit auch für nachfolgende Spieler
noch nutzbar.  Wunschsteine werden gesammelt um in der
Schlussabrechnung Punkte zu erhalten und Kleeblätter ermöglichen
einen wertvollen Extrazug.

Jede eingesetzte Spielfigur bringt in der Schlusswertung Punkte.
Je weiter sie den Steinpfad voranging, je mehr Punkte. Und
zusätzlich ist eine der fünf Spielfiguren eine große Figur, die sogar
die doppelte Punktzahl bring ( event. auch doppelte Minuspunkte ).
Das Spiel endet, wenn 5 Spielfiguren im letzten Felddrittel sind oder
der Kartenstapel aufgebraucht ist.
 
Fazit : Keltis bietet alle wesentlichen Elemente für ein „Spiel des Jahres“. Leichter Spieleinstieg, schönes Spielmaterial, auch für jüngere Zielgruppen – ein echtes Familienspiel.

Auch wenn es mit dem erfolgreichen Kniziaspiel „Lost Cities“ viele Parallelen hat, stört dies weiter nicht.  Wen Glückselemente nicht
stören und ein schönes, spannendes Spiel für die ganze Familie
sucht, ist mit Keltis sehr gut beraten.
 

 

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