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Kabale und Hiebe |
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| Rezension von Peter Zanow | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Einleitung Nun ist der Adventskalender aus, aber ihr schaltet den Rechner noch nicht aus. Ihr wollt doch bestimmt noch lesen, ist es denn auch als Spiel gut gewesen? Spielausstattung Viele, viele, viele Karten ! Das Spiel Kabale und Hiebe ist ein neues Kartenspiel aus dem Hause Hans im Glück. Vielerlei schon als Nachfolger zu „Ohne Furcht und Adel“ gehandelt, hat mich die Optik und Thematik dazu angeregt, es als Aufhänger für meinen Adventskalender hier auf dieser Seite zu nutzen. Nun wollen wir doch mal sehen, ob es auch als Spiel etwas taugt. Es geht um so genannte Zielkarten, die ich gewinnen möchte, weil diese mir die notwendigen Siegpunkte verschaffen. Jeder bekommt einen Stapel der gleichen Charakterkarten, dieser wird gemischt und man zieht 3 Karten. Danach muss man eine Karte verdeckt unter eine Zielkarte legen und zieht eine Karte seines Charakterstapels. Wenn jemand anderes eine Karte unter eine verdeckte Karte legt, wird diese umgedreht und gegebenenfalls ihre Fähigkeit aktiviert. Eine Runde dauert solange, bis unter jeder Zielkarte mindestens so viele Charakterkarten liegen, wie der Zahlenwert angibt. Nun werden noch alle verdeckten Karten umgedreht und danach die Zahlenwerte für jede Farbe addiert. Wer die meisten Punkte hat, bekommt die Zielkarte. 6 Runden werden gespielt, wer die meisten Zielpunkte hat, gewinnt. So einfach, so langweilig. ![]() Das Spiel lebt von den diversen Charakteren und deren Eigenschaften. Da gibt es beispielsweise den Meuchler, der den Charakter verschwinden lässt, der ihn aufdeckte oder den Zauberer, der am Ende der Runde alle Karten in seiner Spalte verschwinden lässt, deren Wert 10 und höher ist, und schwupp, sieht die Wertung für diese Zielkarte schon wieder ganz anders aus. Oder der Bettler: die niedrigste Summe gewinnt die Zielkarte, ätsch. Mein persönlicher Favorit ist der Entdecker. Wenn er aktiviert wird, wandert er eine Spalte nach rechts und aktiviert eventuell dort eine verdeckte Karte und wird selbst wieder verdeckt. ![]() Gut, über gewisse unlogische Elemente kann man nur schmunzeln. Ich stelle mir gerade den Meuchler vor, wie er wie wild auf den Sturm einsticht um jenen zu meucheln. Aber so ist das nun mal, manchmal passt halt nicht alles zusammen. Fazit Das Spiel ist richtig, richtig, richtig gut. Spielt sich flüssig in einer halben Stunde fertig und es bringt sehr viel Spaß an den Tisch. Nur am Weihnachtsabend würde ich es nicht spielen, wenn man nicht wieder alle seine Geschenke abgeben möchte, weil der Verräter meinte, dass die Zielkarte der anderen Spalte viel schöner ist als die eigene und die liebste aller Ehefrauen meint, dass dies ja wohl ein hundsgemeines Spiel wäre und man selbst mit dem Titel Rabenaas noch viel zu gut wegkommen würde. Dies ist die Meinung des Spielers. Jetzt kommen wir zur Meinung des Händlers. Wieso muss dieses Spiel in eine so dicke Schachtel untergebracht sein und wieso zu einem Preis von knapp 17-18.-€ verkauft werden? Ich habe ja den Verdacht, dass dieses Spiel dazu dient, um den Preis von „Taluva“ zu subventionieren. Dieses Spiel ist mit seiner Ausstattung zu einem Preis von ca. 25.-€ ja richtig günstig. Aber vielleicht denkt ja der Verlag über diesen Preis noch einmal nach. Neue Startspieler-Variante für 2 Personen ( von Michael Fuchs ) Um im Spiel mit 2 Personen etwas mehr Taktik hinein zu bringen, biete ich Ihnen folgende Variante an : Am Anfang nimmt jeder Spieler sich 5 anstatt 3 seiner Handkarten. Davon wählt er 2 Karten aus, die er verdeckt als "Kellerkarten" vor sich auslegt. Die anderen Regeln bleiben wie bisher., d.h. er spielt auch weiter mit drei Handkarten. Wenn ein Spieler Karten ausspielt, kann er entweder eine Karte aus seinen Handkarten nehmen oder er nimmt eine seiner beiden Kellerkarten. Werden Kellerkarten gespielt, werden diese nicht ergänzt, der Spieler hat also zweimal die Möglichkeit seine Kellerkarten zu nutzen. Weitere Infos bei Luding : http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/20040 |
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