Einleitung
Willkommen auf der Insel !
Ein Schiff ist auf der Fahrt durch den südlichen Pazifik auf eine Insel
gestoßen, die auf keiner Seekarte verzeichnet ist.
Eine mutige Abenteurer machen sich auf, die Insel zu erkunden.
Sie werden auf die Ariki stoßen, einst die Anführerin einer großen Kultur.
Sie lernen die dunklen Kräfte des Vulkans kennen, aber auch die Wächter,
die die Steintafeln bewachen, auf denen alte Geheimnisse verzeichnet sind.
Nur mit den Steintafeln können die mächtigen Statuen erweckt werden,
bevor der Vulkan die sieben schrecklichen Kreaturen des Feuers auf die Insel
sendet.
Sie sind diese Abenteuer. Können Sie die Insel retten ?
( Pressetext )Spielausstattung
|
1
Spielplan,
1 Stanztafel,
4 Spielfiguren,
60 Reliktkarten,
23 Arikikarten
15 rote Kunststofffiguren,
7 Kreaturen mit Standfüßen,
42 Steintafeln,
4 Wächter-Plättchen,
4 Übersichtstafeln,
1 Kurzspielregel,
1 Spielanleitung. |
Das
Spiel
Diese Spiel ist Computerunterstützt. Der Computer befindet sich in einem
dreidimensionalen Berg in der Mitte des Spielbretts und wird mit der
"Touch and Play-Technologie" gesteuert. Wer mit seiner Spielfigur
eine
Aktion vollzieht, fasst den Kopf der Spielfigur mit der einen Hand an
und
mit der anderen Hand drückt er auf einen Aktionsschalter. Der Computer
weiß dann, welche Spielfigur gezogen wurde, sagt an welche Aktion auf
dem erreichten Feld zu vollziehen ist, schickt die Kreaturen auf das
Spielbrett
und merkt sich die erreichten Punkte aller Spieler.
 
Die neu entdeckte Insel droht in einem gewaltigen Vulkanausbruch
vernichtet zu werden. Dazu erhalten die Spieler von der Ariki den
Auftrag,
die Insel zu retten. Die Spieler erhalten während des Spiels Punkte.
Einmal für die Rettung der Insel und einmal für die Kämpfe gegen die
Kreaturen. Diese Kreaturen stehen zu Anfang noch neben dem Spielbrett,
werden aber im Laufe des Spiels ins Spiel eingebracht.
Vordergründig erhalten die Spieler Reliktkarten : Amulette, Elixiere,
Kristalle
und Steine auf verschiedenen Feldern auf dem Spielplan. Auf welchen Feldern
welche Reliktkarten zu erhalten sind, ist bei jedem Spiel unterschiedlich.
Erreicht ein Spieler einen Ort ( Feld ), nennt der Computer das Relikt,
welches hier gefunden wurde. Je länger der Ort nicht besucht wurde, um so
mehr
Reliktkarten erhält der Spieler. Dieser Ort wird dann mit einer
Reliktspielfigur
gekennzeichnet. Für jedes Relikt gibt es eine Kunststofffigur die neben
das Feld gestellt wird und kennzeichnet : hier gibt es Stein ( Amulette usw...
).
Auf diesem Ort erhält man also während dieses Spiels immer das gleiche
Relikt.
Aber an manchen Orten kann man auch anderes erleben :
Da taucht zum Beispiel die Ariki auf. Die Ariki ist die wichtigste
Spielfigur
im Spiel. Denn erst wenn die Ariki gefunden wurde, kann man zu den
Wächtern gehen und erhält auch dann erst Bonuspunkte für besuchte
Reliktorte. Von jedem Relikt gibt es im Spiel drei verschiedene Orte
diese
zu erhalten. Hat der Spieler im Laufe des Spiels alle drei Orte besucht,
erhält er einen Steintafel ( dazu gleich mehr )- aber erst, wenn die
Ariki gefunden wurde.
Aber zurück zur Ariki. Zu Anfang des Spiels hat der Spieler zwei Arikikarten
erhalten. Dies sind Spielkarten, die dem Spieler besondere Aktionen
ermöglichen. So kann er zum Beispiel einen Doppelzug machen, zu einem
beliebigen Ort fliegen und vieles mehr. Wer die Ariki gefunden hat oder
später besucht, erhält zusätzliche Arikikarten. Gleichzeitig sagt die Ariki
dem Spieler auch einmal den momentanen Punktestand.
Punkte erhält der Spieler für :
- Steintafeln, die er erhalten hat ( 2 Punkte )
- Eine Statue als Erster, eine Steintafel bringt ( 4 Punkte )
- Einer Statue weitere Steintafeln bringt - pro Steintafel ( 2 Punkte )
- Alle 12 Reliktorte besucht hat ( 4 Punkte )
- Alle Ruinen besucht hat ( 4 Punkte )
- Allen 4 Statuen Steintafeln brachte ( 8 Punkte )
- er erste Besuch eines jeden Spielers bei der Ariki ( 3 Punkte )
- Der erste Besuch bei der Strandgutsammelerin,
nachdem eine Statue erweckt wurde ( 3 Punkte )
- Die vierte Statue erweckt wurde = Spielende ( 2 Punkte )
Weiterhin gibt es Kreaturpunkte für die Kämpfe gegen Kreaturen.
4 Zusatzpunkte erhält der Spieler, für den Kampf gegen 4 verschiedene
Kreaturen.
Wie Sie sicher bemerkt haben, sind in der obigen Punktwertung einige
Begriffe, die noch nicht erläutert wurden. Na dann mal los :
Außer der Ariki und Relikten kann man an den Orten noch anderes finden.
Da gibt es die Strandgutsammlerin, die Reliktkarten sucht und wenn der
Spieler dort welche abgibt, beliebige Reliktkarten zurück bekommt.
Da gibt es einen Einsiedler in einer Höhle, der per Teleport dem
Spieler
erlaubt, einen weiteren Spielzug auf einem beliebigen Feld zu vollziehen.
Und da gibt es Statuen und Ruinen.
Starten wir mit den Ruinen. Davon gibt es vier Stück. Diese Ruinen
müssen nicht gefunden werden, sie sind auf dem Spielplan
gekennzeichnet ( vorweg : die Statuen ebenfalls ). Unbekannt ist
allerdings
zu Anfang, welche Wächter in den jeweiligen Ruinen hausen. Diese wird
beim ersten Besuch durch den Computer mitgeteilt und anschließend mit
einem Wächterplättchen gekennzeichnet. Die Wächter suchen Relikte -
jeder Wächter ein bestimmtes Relikt. Hat der Spieler von diesem Relikt
Reliktkarten, kann er bei diesem Wächter 1 - 3 Reliktkarten abgeben.
Der Wächter sucht unterschiedlich viele Relikte - 7, 8 oder 9 Relikt
und
wenn alle Reliktkarten von einem oder mehreren Spielern abgegeben wurden,
erhalten diese Steintafeln. Wie viele Steintafeln jeder Spieler erhält, ist
davon
abhängig, wer die meisten Reliktkarten abgegeben hat. Der Computer
merkt
sich die Anzahl und teilt dann jedem Spieler mit, wie viele Steintafeln
an
ihn ausgegeben werden. Wer keine Reliktkarten bei dem Wächter abgeben
hat, erhält natürlich auch keine Steintafeln. Wurden alle Reliktkarten
beim Wächter abgegeben, ruht sich dieser aus. Dies bedeutet, dass wenn
jetzt ein Spieler diesen Ort besucht, er nur noch genau drei
Reliktkarten
des gesuchten Reliktes abgeben kann und dafür eine Steintafel erhält.
Steintafeln gibt es in 7 verschiedene Farben und liegen zu Anfang des
Spiels
verdeckt neben dem Spielplan. Erhält ein Spieler Steintafeln zieht er diese
zufällig und legt sie offen vor sich hin. Diese Steintafeln muss er im
Laufe
des Spiels zu den Statuen bringen. Davon gibt es wiederum vier Stück, die
am Rand des Spielfeldes vorgegebene leere Felder für die Steintafeln
zeigen.
Sobald eine Statue besucht wird, kann der Spieler dort 1 - 3 Steintafeln
abgeben - aber nur Steintafeln, deren Farbe dort noch nicht liegen.
Dazu gibt es eine Ausnahme : es gibt eine Arikikarte, deren Einsatz
berechtigt,
auch eine Steintafel abzulegen, deren Farbe schon liegt.
Erhielte eine Statue sieben Steintafeln, wurde die Insel gerettet und es
kann
versucht werden, weitere Statuen zu erwecken.
Na, was ist denn mit den Kreaturen ?
Richtig, davon sprechen wir endlich jetzt !
Je länger das Spiel dauert, je mehr Kreaturen kommen auf das Spielfeld.
Der Computer sagt wann und welche Kreatur wohin gestellt werden muss.
Diese Kreaturen tauchen auf verschiedenen Orten auf und können
bekämpft
werden. Entweder dadurch, dass Reliktkarten abgegeben werden oder
dadurch das eine Steintafel abgegeben wird. Damit ich Ihnen diesen Vorgang
erläutern kann, muss ich noch einmal auf die Toch and Play Technologie
eingehen.
An zwei Ecken des Spielfeldes befinden sich jeweils 5 Schalter.
"Erkunden", "Eins", "Zwei", "Drei" und
"Feuer.
Damit die Spieler die Schalter gut erreichen können, wurden sie
an den beiden gegenüberliegenden Ecken eingelassen.
"Erkunden" wird immer gedrückt, wenn ein Ort erreicht wurde.
Wenn Sie einen Ort erreichen und dort etwas abgeben können, nehmen Sie
die Spielfigur mit ihrer einen Hand und drücken mit der anderen Hand erneut
einen Schalter. Geben Sie zum Beispiel zwei Steintafeln bei einer Statue
ab,
drücken Sie den Schalter "Zwei". Um nun eine Kreatur zu
bekämpfen
können Sie eine bis drei Reliktkarten abgeben - also den entsprechenden
Schalter drücken und die eingegebene Anzahl Reliktkarten zurück zum
Vorrat legen. Je mehr Reliktkarten Sie abgeben, je größer ist die
Chance,
die Kreatur vom Spielfeld zu vertreiben. Dies ist wichtig, da wenn alle
sieben Kreaturen auf dem Spielfeld bleiben sollten, das Spiel beendet
ist.
Weiterhin können Sie die Kreatur durch Abgabe einer Steintafel
bekämpfen.
Bei den meisten Kreaturen ist dies ein wirksames Mittel sie zu
vertreiben,
aber leider auch ein "teuerer" Spaß. Geben Sie eine Steintafel
ab,
wird der Schalter "Feuer" gedrückt. Jede Kreatur kann nur mit einem
bestimmten Relikt bekämpft werden. Dies ist auf den Spielfiguren abgebildet.
Mit Steintafeln kann jede Kreatur bekämpft werden.
Es gibt noch einiges zu sagen : wie die einzelnen Kreaturen reagieren,
welche Arikikarten es noch so gibt, dass Wächter die lange nicht besucht
wurden einem zusätzliche Relikte anrechnen usw....
Aber ich denke, die wesentlichen Spielelement sind erklärt und geben
Ihnen einen guten Überblick über die Komplexität des Spiels.
Erwähnt werden muss aber noch das Spielende.
Sie können das Spiel in drei unterschiedlichen Spielstufen spielen.
Anfänger, Fortgeschrittene und Experten. Dies wird vom ersten Spieler
der mit seiner Spielfigur das Spielfeld betritt festgelegt. Je höher
die
Spielstufe, je schneller kommen die Kreaturen und je schwerer lassen
sie sich auch wieder vertreiben.
Das Spiel endet, wenn entweder die siebte Kreatur das Spielfeld betritt oder
wenn alle vier Statuen alle Steintafeln erhalten haben ( nur mal so
theoretisch,
ist uns nie gelungen ).
Jetzt teilt der Computer mit, welche Spieler welche Punkte erhalten
haben.
Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.
Sollte bei Spielende noch keine Staue sieben Steintafeln besitzen,
haben die Spieler das Spielziel nicht erreicht. Dann werden nur die
Punkte
genannt, die durch Kämpfe mit Kreaturen erreicht wurden. Diese Punkte
kennt aber kein Spieler ( es sei denn er notiert sie sich im Laufe des Spiels,
was aber nicht vorgesehen ist ) und diese Punkte werden auch nicht beim
Besuch bei der Ariki genannt.
Auf Ihr Abenteurer ! es kann losgehen ! nur Mut, alles was so kompliziert
klingt, ist im Spielverlauf leicht zu verstehen. Aus diesem Grund bietet
die Spielanleitung auch ein Einführungsspiel an, dass vom Computer
gesteuert wird und leicht zum Einstieg ins Spiel beiträgt.
Spielbewertung
Will ich Computer spielen oder ein Brettspiel ?
Ravensburger hat versucht, diese beiden Möglichkeiten zu kombinieren
und dies ist gut gelungen. Die Touch and Play-Technologie ist genial und
lässt sich einfach bedienen. Die Spielausstattung lässt keinerlei
Wünsche
offen. Die Spielregel ist in Form eines Beispiels erklärt - dies ist
Geschmacksache. Ich mag die gut strukturierten Spielanleitungen, die
es erleichtern, Regelfragen zu lösen.
Doch wie hoch ist der Spielreiz anzusetzen ?
Es besteht kein Zweifel daran, dass der Spielverlauf sehr spannend ist.
Weiterhin ist der Anspruch an den Spieler groß. Er muss gut seine
Spielzüge koordinieren, sich behalten, welche Orte er noch besuchen
muss und wo er die meisten Punkte erzielen kann. Und doch muss jeder
Spieler auch die Kooperation mit den anderen Spielern berücksichtigen,
denn nur wenn eine Statue erweckt wird, werden alle Punkte gewertet
und dies geht nur in guten Zusammenspiel mit den anderen Spielern ohne
den Blick für die eigenen Punkte zu verlieren.
Also bis dahin : Spielreiz hoch - tolles Spiel - Kaufempfehlung.
Es gibt aber auch ein paar negative Punkte :
So sind die Spieler immer darauf angewiesen, dem Computer bei seinen
Erklärungen gut zuzuhören. Es gibt keine Möglichkeit, das
"Gesagte" noch
einmal anzuhören. Sobald ein Telefon klingelt, eines seiner Kinder mit
einer Frage "stört", ein Spieler seinen Kommentar mittendrin
loswerden will,
kann dies nur mit einem "Ruhe ich will zuhören" gebändigt
werden.
Die Kommentare des Computers können länger sein. So kann er auf einem
Feld Relikte verteilen, sagt anschließend eine Kreatur auf einem Feld
an,
gibt Bonuspunkte usw.... alles gleich hintereinander. Und wer da nicht
zuhört, kann dies nicht mehr anhören - ein Wiederholungsknopf wäre
dringend notwendig gewesen. Gott sein Dank gibt es aber einen Knopf,
der es ermöglicht, wenigstens die Standorte der Kreaturen nachzuvollziehen.
Weiterhin ist es teilweise nervig, Sätze immer wieder anhören zu
müssen,
die vorher schon bekannt sind. Wenn der Wächter mir sagt : "Gib mir
jetzt
eine, zwei oder drei Reliktkarten", kann die Abgabe der Reliktkarten
über
die Touch and Play-Technologie erst erfolgen, wenn der Computer
ausgesprochen hat und das dauert etwas. Bei der Ariki wird sogar ein
großer Vortrag über das Spielziel gehalten, den man aber mit einem
Resetknopf abbrechen kann. Dies ist ein kleiner Knopf, der im Berg zu finden
ist und
der auch gleichzeitig das Einführungsspiel startet.
Alles in allem ist dieses Spiel sicherlich ein "großer Wurf" von
Ravensburger.
Wenn auch die obigen negative Punkte berücksichtig werden, kann das
Spiel trotzdem sehr empfohlen werden und wurde von allen Testspielern mit
gut bis sehr gut bewertet.
| Kommentar
von Peter Zanow |
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Kleine Korrektur:
Es gibt an dem Lautsprecher einen kleinen schwarzen Knopf, mit dem kann man die letzte Durchsage wiederholen, wenn noch niemand einen Zug gemacht hat.
Sonst finde ich es deutlich besser als König Arthur, da man unter viel größerem Streß gerät, wenn die Monster erstmal auftauchen. |
| Bewertung
nach Schulnoten |
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Tanja
Umgeher |
| Spielreiz |
Interaktion |
Komplexität |
Spielzeit |
Anleitung |
Material |
Note |
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es gibt einen "wiederholungsknopf"
am VulkanBerg der Schwarze
schalter. nicht On - Off sondern ein anderer |
Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/18620
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