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Nun kommen wir zu
den Teilnehmern dieser Gesprächsrunde, ich darf begrüßen Franz
Joseph I, Kaiser von Österreich und König von Ungarn,
Victor Emmanuel III., König von Italien, Raymond Poincare,
Ministerpräsident von Frankreich, Georg V., König von
Großbritannien und Irland, Wilhelm II., Kaiser des deutschen Reich
und Nikolaus II., Zar Russlands.
Sie, als unmittelbar Beteiligte, was halten sie von ihrer
Situation in diesem Spiel?
„Va bene, wenn nicht immer der Österreicher anfangen würde.“
„Ach geh’, ich bin umzingelt von 3, nichts für ungut, miesen
Eroberern, die nichts Bässeres zu tun haben als mich aus meinem
härrlichen Schloss Schönbrunn zu vertreiben.“
„Aber, aber, messieurs, wir sind doch nichts anderes als
Geldempfänger, die nichts zu entscheiden ´aben.“
Das ist richtig, meine Herren Staatsoberhäupter, gesteuert werden
sie von Kapitalgeber(Mitspieler), die durch die Höhe ihrer Kredite
bestimmen, wer das Land steuert.
Wenn jemand mehr Geld in eine Nation investiert, kann durchaus der
Besitzer wechseln und dieser hat eventuell ganz andere Interessen.
„What, jemand anderes will mir sagen, was ich mit meinem good old
kingdom zu tun habe?“
Sicher! Auf dem Spielplan gibt es ein so genanntes Rondell. Auf
diesem wird ein Spielstein ihrer Nation bis zu 3 Felder umsonst
bewegt, wenn man weiter gehen möchte, muss der Investor aus der
eigenen Tasche zahlen. Das Feld, auf dem die Spielfigur dann
landet, gibt die Aktion für diese Runde vor, die diese Nation
machen möchte.
„Jawoll! Und wir Deutschen haben natürlich ganz viele Fabriken und
werden Armeen aus dem Boden stampfen und alle überrennen!“
Nicht ganz, sie können auf dem Fabrikfeld des Rondells für 5
Millionen eine Fabrik bauen und dann auf eines der zwei
Produktionsfelder gehen, um in allen Fabriken je eine Land- oder
Seeeinheit zu produzieren. Allerdings werden diese dort
aufgestellt, wo die Fabriken vorhanden sind.
Kaiser Wilhelm? Hoppala, ich befürchte, da ist jemand ohnmächtig
geworden.
„Weichei! Wirr in Rrussland machen das ganz anders. Wirr
importieren Armeen aus aller Welt und stellen diese in unserer
Heimat auf, wo wir wollen. Ist zwar teurer, aber flexibler.“
Auch eine Möglichkeit. Über das Feld Import kann man allerdings
maximal 3 Armeen für je 1 Million kaufen. Und Fabriken haben noch
einen anderen Vorteil, dem wir uns später noch zuwenden werden.
„Bien! Aber wenn wir die vielen Armeen ´aben, was können wir damit
machen?“
Dann können siee mit Hilfe der beiden Manöverfelder auf dem
Rondell diese bewegen und gegebenenfalls angreifen.
„Na endlich! Jetzt können wir also mit unseren massenhaften Armeen
losziehen und den Russen, Österreicher, Italiener, Franzosen,
Briten vom Spielplan klopfen.
Alles deutsch, ich wusste es.“
Nicht ganz! Die Heimatprovinzen der anderen Staaten zu erobern,
bringt nicht viel.
Man kann zwar verhindern, dass die Fabriken etwas produzieren,
aber man kann diese Gebiete nicht umflaggen. Es geht eher um die
Land- und Seeregionen, die niemanden gehören.
Kaiser Wilhelm? Er ist schon wieder ohnmächtig geworden!
„Good! Das hört sich alles an, als wenn wir viel Geld brauchen.
Wie make wir viel Geld?“
„Signore, das isse kein Problem. Ich habe hier entdeckt das Feld
Steuer. Damit können wir bestimmt viel Geld machen, prego?“
Wie viel Geld hängt davon ab, wie viele Fabriken und Steuerchips
ihrer Nation auf dem Feld stehen. Es ist allerdings ein kleiner
Haken bei der Sache. Die Armeen und die Flotten wollen noch
bezahlt werden, dies wird von den Steuereinnahmen abgezogen und
die Restsumme kommt dann in die Staatskasse.
„Wenn isch also viele Armeen `abe, aber wenige Fabriken und
neutrale Länder mein eigen nenne, bekomme isch keinen müden
Centime?“
Ja, das stimmt. Doch die Steuereinnahmen haben noch einen anderen
Zweck. Über diese Einnahmen wird ein Wert bestimmt. Mit diesem
Wert wird ein Spielstein der entsprechenden Nation auf der
Zählleiste bewegt. Dies ist später für die Siegpunkte wichtig.
„Sieg für den russischen Zaren! So wirrd es sein. Wirr haben ein
grroßes Land, werrden euch alle in Tasche stecken.“
Nein, ein Land wird nicht gewinnen. Kommen wir nun zum letzten
Feld auf dem Rondell, dem Investor.
Hier bekommen die Investoren die Zinsen für ihre Kredite
ausgezahlt, will sagen, die Staatskasse wird geplündert, danach
kann ein Investor aus der eigenen Tasche in eine beliebige
Staatskasse investieren. Dadurch übernimmt er möglicherweise die
Kontrolle über diesen Staat, wenn er mehr investiert hat als die
anderen Investoren. Danach wandert dieses Investitionsrecht zum
nächsten Investor weiter, der es, beim nächsten Betreten dieses
Feldes durch einen Nationenstein, nutzen darf
Na nu? Jetzt sind glatt alle in Ohnmacht gefallen. Es ist
wahrscheinlich schwer für ein Staatsoberhaupt zu ertragen, dass er
so gar keinen Einfluss auf die Geschehnisse in seinem Staat hat.
Das Spiel ist beendet, wenn ein Nationenstein auf der Zählleiste
das Feld 25 erreicht. Nun bekommt jeder Investor seine Zinsen mit
dem Faktor der Zählleiste der entsprechenden Nation multipliziert,
dazu kommt noch das Bargeld(jede Million bringt einen Punkt). Wer
die Meisten Siegpunkte hat, gewinnt.
Da die Herren Staatsoberhäupter immer noch daniederliegen, liegt
es wohl an mir, ein Urteil abzugeben. |
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