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Der Herr der Ringe |
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Einleitung Die beiden Hobbits Frodo und Am sind auf der Suche nach dem Schicksalsberg, um dort den verhängnisvollen Ring zu zerstören. Ihr Abenteuer beginnt im friedlichen Auenland. Noch weiß keiner, wo sich der Schicksalsberg befindet. Auf ihrer Suche erkunden die beiden Hobbits die unbekannten Lande von Mittelerde. Unterwegs lauern viele Gefahren, aber Frodo und Sam treffen auch hilfreiche Gefährten und finden wertvolle Artefakte. Das Spiel 47 Landschaftskärtchen werden in drei gleichgroße Vorratsstapel verdeckt an den Rand des Tisches gelegt. Ein Extralandschaftskärtchen "Auenland" startet die Auslage und wird in die Tischmitte gelegt. Jetzt erhält jeder Spieler noch drei Landschaftskärtchen, die er vom Vorratsstapel zieht und auf die Hand nimmt, eine Spielfigur ( entweder Frodo oder Sam ) und los geht´s. Das Spiel gliedert sich in drei Phasen : Phase 1 : In Form eines Kreuzes werden die Landschaftskärtchen ausgelegt. Dazu legte jeder Spieler abwechselnd eines seiner Landschaftskärtchen und zieht anschließend ein Landschaftskärtchen nach. Dies wird solange wiederholt, bis die waagrechte Reihe und senkrechte Reihe des Kreuzes mit 6 und 8 Landschaftskärtchen fixiert ist. Die Landschaftskärtchen zeigen Landschaften wie : Wald, Feld, Wasser und Gebirge, von denen mehrere Landschaften auf einem Kärtchen zu finden sind. Wird eine Landschaft mit zwei Kärtchen direkt abgegrenzt ( die Grenze der Landschaft liegt also fest ) wird darauf ein Begegnungschip gelegt. Für jede Landschaftsform gibt es einen entsprechender Begegnungschip ( z.B. blaue Begegnungschips für Wasserfelder ). Auf den Begegnungschips stehen Zahlen, die über die Siegpunkte informieren, die dieser Chip Wert ist. Die Begegnungschips wurden am Anfang des Spiels nach Farben sortiert und als Vorrat zur Seite gelegt. Davon nimmt nun der Spieler einen Chip und muss je nach Farbe diesen offen oder verdeckt auf die Landschaft legen. Wald- und Felderchips werden offen hingelegt. Wasser- und Gebirgechips werden verdeckt gelegt. Sonderregeln erlauben für bestimmte Begegnungschips entsprechende Sonderaktionen. Phase 2 : Nun wird das entstandene Kreuz weiter mit Landschaftskärtchen gefüllt. Dazu muss der Spieler eines seiner Landschaftskärtchen an zwei schon vorhandenen Landschaftskärtchen anlegen. Entstehen dabei wieder abgegrenzte Landschaften, wird erneut ein Begegnungschip gelegt. Anschließend darf er seine Spielfigur bewegen. Alle aneinander grenzenden Abschnitte mit gleicher Farbe gelten als ein Landstrich, unabhängig von der Anzahl Kärtchen, aus denen diese Landstriche bestehen. Steht der Hobbit zum Beispiel auf einem größeren Landstrich ( aus mehreren Kärtchen bestehend) darf er diesen Landstrich "überall" verlassen. Erreichte der Hobbit dabei einen Landstrich mit einem grünen, gelben oder blauen Begegnungschip, so nimmt er den Chip und legt ihn verdeckt vor sich ab. Blaue Chips können aber nur auf Wasserfelder erreicht werden und Wasserfelder dürfen nur dann betreten werden, wenn der Spieler ein Boot besitzt, das er mit Abgabe von zwei beliebigen braunen Begegnungschips kaufen kann. Diese wiederum erhält der Spieler auf Gebirgsfelder. Erreicht er mit seiner Spielfigur ein Gebirgsfeld, dreht er den dort liegenden braunen Begegnungschip um. Oft findet er einen leeren Höhlengang, der keine Auswirkungen hat. In anderen Fällen wird er in einen Kampf verwickelt, der - wenn er denn erfolgreich war - ihn dazu berechtigt, den Chip an sich zu nehmen. Findet der Spieler, der an der Reihe ist, unter den Landschaftskärtchen der offenen Auslage keine passende Karte mehr, so wird ein Kärtchen verdeckt angelegt. Sind alle 48 Landschaftskärtchen gelegt, steht die Lage des Schicksalsberges fest. Der Schicksalsberg ist eine Spielfigur, die auf das zuletzt verdeckt gelegte Landschafts- kärtchen gestellt wird. Phase 3 : Nun beginnt der Wettlauf zum Schicksalsberg. Abwechselnd ziehen die Spieler ihre Spielfigur. Sobald ein Hobbit auf das Kärtchen mit dem Schicksalsberg zieht, ist das Spiel zu Ende. Nun wird durch eine umfangreiche Punktwertung ermittelt, wer das Spiel gewonnen hat. Wer den Schicksalsberg erreichte erhält 3 Pluspunkte. Hat er sogar den Ring dabei, erhält er vier Pluspunkte - ist der Gollum auch noch dabei 5 Pluspunkte. Außerdem gibt es für die Begegnungschips und deren Kombination zusätzliche Punkte. Wer die meisten Punkte besitzt, gewinnt das Spiel. Bewertung : Meine Bewertung des Spiels kann nur eingeschränkt Gültigkeit besitzen. Ich kenne mich in der Welt der Tolkien Ära kaum aus und habe somit sicher nicht den Bezug zu Spielen dieser Art. Ich kann dieses Spiel nur unabhängig der ganzen Historie bewerten und da fällt die Bewertung nicht so gut aus. Sehr gut empfinde ich die Idee, wie Landschaften entstehen und wie sich darauf fortbewegt wird. Durch große Landschaften ist es durch geschickte Spielweise möglich, gewünscht Begegnungschips schnell zu erreichen. Es blieb aber der Eindruck, dass jeder für sich spielt und keine rechte Spannung aufkam. Die Spieltaktik einigermaßen der erwünschten Siegpunkte anzupassen, erschien nicht gut möglich. Da jeder nur eine Spielfigur besitzt, gewann der den Siegpunkt, der zuerst kam oder beim Aufdecken der Kärtchen das meiste Glück hatte. Es gibt halt Spiele, die treffen gleich meinen Geschmack - dieses Spiel eben nicht. Aus diesem Grund muss ich aber nicht vom Kauf abraten. Für Tolkien Fans und Spieler, die diese Art Spiele gefallen, ist dieses Spiel sicher zu empfehlen. |
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| Christian
Spohr Eine Anmerkung zur Rezension von "Die Suche": Ich habe nun die Hälfte vom Herrn der Ringe gelesen, und war von "Die Suche" sehr enttäuscht (übrigens auch ein Bekannter, der die Geschichte ganz kennt): Mit dem Herrn der Ringe hat das Spiel gar nichts zu tun: 1. Den Schicksalsberg ohne Ring zu erreichen, macht überhaupt keinen Sinn 2. Die Hobbits halten immer zusammen und arbeiten sicher nicht gegeneinander. So wurde einem Spiel, wahrscheinlich aus kommerziellen Gründen, eine derzeit profitable Hülle übergestülpt, die absolut nicht paßt. Natürlich sieht die Ausstattung sehr schön aus, aber wenn man ein Spiel zum Herrn der Ringe macht, dann muß man sich auch ein bißchen an die Vorlage halten. Wie das sehr gut funktionieren kann, zeigt das Spiel "Der Herr der Ringe". Hier wurde die Geschichte und die Atmosphäre sehr gut übertragen. |
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