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Hansa |
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Einleitung Die Spieler wetteifern um die Vorherrschaft in den Hansestädten des 14. Jahrhunderts. Sie durchqueren mit einem Handelsschiff die Ostsee, immer auf der Suche nach günstigen Gelegenheiten wertvolle Waren zu erwerben. Dabei bauen sie in den Städten ein Netz von Marktständen auf. Diese ermöglichen es Waren wieder rechtzeitig zu verkaufen und den Einfluss weiter zu vergrößern. Spielausstattung : 78 Warenmarken ( je 4 x 1 Fass, 5 x 2 Fässer und 4 x 3 Fässer in sechs Farben ) 4 Geldsäcke 1 Handelsschiff 60 Marktstände ( je 15 in den Spielerfarben ) 22 Taler |
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| Das Spiel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Spielplan zeigt die Ostsee mit neun bedeutenden Hansestädten. Die Städte sind durch dunkelblaue Handelsrouten verbunden, auf denen das Handelsschiff immer in Richtung der Richtungspfeile fährt. Jede Hansestadt hat ein oder zwei runde Felder, auf denen Warenmarken abgelegt werden, die zufällig darauf verteilt wurden. Die Warenmarken unterscheiden sich in der Farbe und in der Anzahl Fässern, die darauf abgebildet sind. Zu Startbeginn steht das Handelsschiff in Kopenhagen. Wer an der Reihe ist, nimmt zuerst einmal sein Einkommen : drei Taler. Danach kann er freie Warenmarkenfelder mit neuen Warenmarken auffüllen. Dies kostet einen Taler. Drei verschiedene Aktionen stehen anschließend zur Verfügung : - Kauf von Waren - Marktstände errichten - Verkauf von Waren In jeder Stadt ist aber nur eine Aktion möglich. Somit muss der Spieler, um mehrere Aktionen ausführen zu können, mit dem Handelsschiff von Stadt zu Stadt reisen, um mehrere Aktionen ausführen zu können. Jede Schiffsreise von einer zu einer anderen Stadt kostet jeweils einen Taler. Zu Anfang konnten die Spieler jeweils zwei Marktstände ( runde Holzscheiben ) in drei verschiedenen Städten verteilen. Wer in einer Stadt mehr Marktstände besitzt, als seine Gegenspieler, erhält dort eine Warenmarke umsonst. Da in manchen Städten zwei Warenmarken zur Verfügung stehen, kann sich der Spieler eine der Warenmarken aussuchen. Hat ein Spieler weniger Marktstände in einer Stadt, zahlt er für die Warenmarke einen Taler, den der Spieler erhält, der die meisten Marktstände in dieser Stadt besitzt. Natürlich kann der Spieler auch Vorsorge treffen und seine Anzahl Marktstände in einer Stadt erhöhen. Dazu setzt er gekaufte und offen vor sich liegende Warenmarken ein. Pro abgebildetes Fass auf einer Warenmarke darf er einen Marktstand in die Stadt zusätzlich aufstellen. Die Warenmarke gibt er dazu in den Vorrat ab. Warenmarken können aber auch noch anders eingesetzt werden. Man erhält für jede verkaufte Warenmarke Siegpunkte. Um Warenmarken verkaufen zu können, müssen davon zwei in der gleichen Farbe vor dem Spieler offen liegen und er muss mit dem Schiff in eine Stadt gefahren sein, in der er mindestens einen Marktstand besitzt. Die zwei Marken werden umgedreht und ein Marktstand des Spielers in dieser Stadt wird abgebaut. Dies wird auch gemacht, wenn der Spieler mehrere Warenmarken gleichzeitig verkauft. Ganz schlimm für die Spieler, die ebenfalls Warenmarken in der Farbe besitzen, wie gerade verkauft wurden. Dann verlieren diese Spieler jeweils eine Marke in dieser Farbe. Warenmarken benötigt man einerseits um Siegpunkte zu erzielen und andererseits um Marktstände zu errichten. Wer nie Marktstände baut, dem wird es außerdem im Spiel zunehmend schwerer fallen, Waren zu verkaufen. Außerdem wird er keine Möglichkeiten haben, Waren kostenlos zu erwerben. Damit kein Spieler Taler- und Warenansammlungen veranstaltet, kommt am Ende seiner Runde für jeden Spieler der Fiskus. Wer mehr als drei Taler oder drei Warenmarken besitzt, muss überzähliges abgeben. Werden die letzten Warenmarken verteilt, ist das Spiel zu Ende. Nun zählt jeder Spieler : - 1 Siegpunkt für jede nicht verkaufte - offen liegende - Warenmarke - 1 Siegpunkt für jede verkaufte - umgedrehte - Warenmarke, plus jeweils einen Siegpunkt für jedes Fass auf diesen Marken. - 2 Siegpunkte für jede Stadt mit eigenen Marktstände - 4Siegpunkte für jede Stadt, in der nur eigene Marktstände stehen. Wer dann die meisten Siegpunkte besitzt, gewinnt das Spiel. |
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Spielbewertung "Hansa" hat allen Testspielern gut gefallen. Michael Schacht hat erneut bewiesen, dass er ein feines Gespür dafür besitzt, was ein gutes Spiel ausmacht. Die wenigen Taler, die in jeder Runde zur Verfügung stehen, müssen klug eingesetzt werden, um später die Nase vorn zu haben. Taktische Anforderungen kommen aber hauptsächlich beim Spiel zu zweit zur Geltung. Wie Einstein hat auch Michael Schacht offensichtlich eine wirksame Formel gefunden : einfaches Spielprinzip + neuartige Spielelemente = Spielspass. Somit reiht sich "Hansa" nahtlos mit "Paris Paris" und "Coloretto" in die Erfolgsserie ein. Weitere Infos bei Luding : http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/15613 |
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