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Das Spiel
Bei diesem Spiel gilt es
Beute zu machen. Ein Spielplan mit 49 Feldern wird mit 48
Kärtchen verdeckt belegt; das Mittelfeld bleibt leer. Von den
Kärtchen gibt es : Bären, Füchse, Holzfäller, Jäger,
Enten, Fasane und Bäume. Wer an der Reihe ist, deckt eines der
Kärtchen auf oder bewegt eines der offenliegenden Kärtchen.
Gerade umgedrehte Kärtchen dürfen nicht sofort von nächsten
Spieler bewegt werden. Außer Bäume, die sich natürlich nicht
bewegen dürfen, können die Kärtchen waagrecht oder senkrecht
über freie Felder bewegt werden. Der Bär und der Holzfäller
kommen nur ein Feld voran; die anderen Kärtchen beliebig weit -
bis sie auf ein Kärtchen kommen, dass geschlagen werden kann.
Bär und Fuchs dürfen jeweils nur von dem
"Tierspieler" , Holzfäller und Jäger vom anderen
Spieler bewegt werden. Fasane und Enten stehen beiden Spielern
zur Verfügung.
Der Bär schlägt Jäger und Holzfäller;
der Fuchs schlägt Fasan und Ente; der Holzfäller schlägt
Bäume und der Jäger schlägt alle Tiere. Der Jäger darf ein
Tier nur dann schlagen, wenn er in die gleiche Richtung zieht in
die auch sein Gewehr zeigt. Aus diesem Grund dürfen die
Kärtchen nach dem Aufdecken auch nicht die Ausrichtung
verändern. Fasanen und Enten sind eher damit beschäftigt zu
blockieren oder sich in Sicherheit zu bringen. Geschlagene
Kärtchen legt der Spieler offen vor sich hin und erhält am
Ende des Spiels dafür Punkte. Während der Bär stattliche 10
Punkte bringt, werden für Fuchs, Holfäller und Jäger fünf
Punkte notiert. Fasane bringen drei Punkte; Enten und Bäume
jeweils zwei Punkte.
Strategische Überlegungen können in
diesem Spiel weitgehend vergessen werden. Im taktischen Bereich
gibt es allerdings einiges zu tun. Da nur noch fünf Runden
gespielt werden, sobald alle Kärtchen aufgedeckt sind, wird der
führende Spieler eher versuchen durch Aufdecken von Kärtchen
das Spiel zu beenden, während der zurückliegende Spieler mehr
Kärtchen in günstigere Positionen bringen will. Ein Kärtchen
in freier Schussrichtung des Jägers aufzudecken, birgt für den
"Tierspieler" die Gefahr, sofort einen Bären zu
verlieren, wenn er einen solchen aufdeckt. Kärtchen werden in
Ihrer Bewegung durch Bäume blockiert. Das gleiche Ziel erreicht
man aber auch, indem Kärtchen bewusst so bewegt werden.
So kann
so mancher Jäger wenig für sein Ziel ausrichten, wenn seine
Schussrichtung auf einen nebenanliegenden Baum zeigt und Enten,
Fasane oder Füchse sich lustig um ihn herumgruppieren. Und kann
ein Jäger einen Fasan schlagen, nutzt dies ebenfalls wenig,
wenn neben dem Fasan ein Bär steht. Der Jäger kann zwar zwei
Punkte erzielen, doch der Bär schlägt danach den Jäger und
bringt dem anderen Spieler dadurch fünf Punkte ein. Da es nicht
erlaubt ist, eine Bewegung im nächsten Zug in Gegenrichtung auf
das gleiche Feld auszuführen, muss jeder Zug gut überlegt
sein. Gegen Ende des Spiels ist es sinnvoll, seine Kärtchen in
die Nähe einer der vier Ausgänge des Waldes zu bringen. Wer
dort Kärtchen "herausschiebt" darf sie ebenfalls
offen vor sich legen und zu seinen Punkten zählen. Geschickte
Spieler versuchen dadurch auch Ausgänge für den Gegenspieler
zu versperren.
Bewertung :
Halali ist ein schönes Spiel. Wer bereit ist,
Glückselemente in einem Spiel zu akzeptieren, ist mit diesem
Spiel gut bedient. Gerechter Weise sollten immer zwei Partien
mit vertauschten Rollen gespielt werden Die schöne
Grafik und der spannende Spielverlauf lassen bei diesem
Spiel keine Wünsche offen.

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