Einleitung
Die Spieler schlüpfen in die Rolle genuesischer Händler. Sie erfüllen
gewinnbringende Aufträge und nehmen wichtige Gebäude der Stadt in
Besitz. Doch ohne das Wohlwollen anderer Kaufleute ist dies nicht zu
schaffen. Und das kostet Geld... viel Geld.
Das Spiel
Das Spiel verläuft - je nach Anzahl der Spieler - über 7 bis 12
Spielrunden.
Das Spielmaterial :
1 Spielplan
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zeigt einen
8x8-Felder-Raster mit 18 Gebäuden, 20 Gassenfeldern und einen
Marktplatz
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40 Warensteine
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je 5 in 8 Farben :
Silber ( grau ), Kupfer ( braun ), Salz
( weiß ), Pfeffer ( schwarz ), Weizen ( gelb ), Reis ( beige ),
Leinen ( rosa ) und Seide ( türkis )
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60 Spielkarten
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16 Karten
"Großer Auftrag", 16 Karten "Kleiner
Auftrag",
14 Karten "Botschaft", 14 Karten "Privileg"
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80 Geldscheine
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in 5, 10, 50 und 100
Dukaten
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35 Besitzmarker
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sechseckig, je 7 x
Blau, Rot, Gelb, Grün und Lila
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27 Sonderkarten
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je 5 x
"beliebiges Startfeld", "eine beliebige
Ware", " eine weitere Aktion", "eine
Gebäudeaktion"
7 x "1:1 Tausch"
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1 Kärtchen
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"Startspieler"
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1 Händlerturm
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5 braune
Scheiben
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1 Rundenanzeiger
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brauner Stein
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| 2 Würfel |
achtseitig, blau und
rot |
Der Startspieler würfelt mit den beiden
Würfeln und setzt entsprechend der gewürfelten Augenzahlen - gemäß
der Koordinaten, die auf dem Spielfeld angegeben sind - den Händlerturm
auf das Spielbrett.
Danach bewegt er den Händlerturm, wobei er pro Feld, was er verlässt,
eine der fünf braunen Scheiben dieses Turmes stehen lässt. Auf diese
Weise kann der Spieler
bis zu fünf Felder besuchen.
Betritt der Spieler dabei eines der aufgedruckten Gebäude, erlaubt ihm
dies Aktionen.
Er kann einen großen oder kleinen Auftrag erwerben, von der Botschaft
zwei Aufträge erhalten oder 2 Besitzmarker oder Sonderkarten erhalten. Auf dem Warenlager kann sich
der Spieler zwei der dort angegebenen Warensteinen aus dem Vorrat nehmen. In
Villen kann er einen großen Auftrag erfüllen.
Auf den Gassenfeldern kann keine Aktion ausgeführt werden. Betretene
Gassenfelder haben aber am Ende eines Spielzugs eine wichtige Funktion
:
Nachdem der Zugspieler seine Zug für beendet erklärt hat, können
Besitzmarker auf den Gebäuden platziert werden, die waagrecht oder
senkrecht an solche Gassenfelder angrenzen, die der Spieler in seinem
Spielzug betreten hat.
Jedes Mal, wenn ein Spieler in einem Gebäude eine Aktion ausführt, in
dem der Besitzmarker eines anderen Spielers liegt, erhält der Besitzer
10 Dukaten.
Sonderkarten erlauben, die Möglichkeiten eines mit einem Besitzmarker ausgestattetes
Gebäude auch dann zu nutzen, wenn der Händlerturm dieses Feld nicht
erreicht.
Wer Dukaten einnehmen will, muss Aufträge erfüllen. Dabei gilt es
entweder zwei Gebäude in einem Spielzug ( Botschaft ) zu
erreichen, oder einen kleinen oder großen
Auftrag zu erfüllen. Im letzteren Fall müssen drei oder eine Ware, die
vorher über die
Warenlager erworben wurden, zu bestimmten Villen transportiert werden.
Außer in den
Villen einen Auftrag zu erledigen, kann der Spieler dort auch eine
Privileg Karte erwerben.
Auf jeder Privilegkarte ist eines der 14 Gebäude notiert. Erwirbt man
mehrere Privilegkarten, deren Gebäude in einer Kette zusammen hängen,
erhält man am Spielende zusätzliche Dukaten.
5 Sonderkarten erlauben zusätzliche Aktionen. Da darf das Startfeld des
Händlerturmes ausgesucht werden, eine weitere Aktion ausführen, eine
beliebige Ware nehmen, 1 : 1 Waren tauschen und eine Gebäudeaktion
ausführen ( wenn dort ein eigener Besitzmarker liegt).
Doch zum Abschluss kommen wir zum wesentlichen Spielelement von
den
" Händlern von Genua ". Es darf fleißig verhandelt werden.
Da jeder Spieler nur
eine Aktion ausführen darf, ist der Spieler, der an der Reihe ist, mehr
oder weniger
in der glücklichen Lage, seine Aktionen zu verkaufen. Betritt also ein
Spieler mit dem
Händlerturm ein Gebäude und hatte schon vorher eine seiner Aktionen
ausgeführt,
kann er die Aktion dieses Gebäude an den meist Bietenden verkaufen.
Dabei können Dukaten, Waren oder Karten eingesetzt werden.
Weiterhin ist es möglich, Angebote von seinen Mitspieler einzuholen,
wenn er den
Händlerturm in eine bestimmte Richtung zieht.
Je nach Teilnehmerzahl variiert die Anzahl der Spielrunden : bei 2
Spieler verläuft das Spiel über höchstens 12, bei 3 Spielern über
10, bei 4 Spielern über 8 und bei 5 Spielern über 7 Runden. Die
Rundenzahl kann sich aber auch verkürzen, da der Rundenzähler immer
zwei Felder vorgesetzt wird, wenn der Händlerturm auf dem Marktplatz
postiert wird.
Wer die meisten Dukaten am Ende des Spiels besitzt, gewinnt das Spiel.
Warensteine oder noch vorhandene Aufträge werden nicht mehr
berechnet.
Bewertung :
Die ganzen Elemente dieses Spiels in eine Rezension einzubringen,
sprengt den
Rahmen. "Die Händler von Genua" ist sehr komplex und bietet
eine Vielzahl von
taktischen Möglichkeiten. Die Spielelemente sind optimal aufeinander
abgestimmt.
Die Spielausstattung ist hervorragend. Zu Zweit lässt sich das Spiel
gut spielen.
Die lange Spielzeit und die umfangreiche Spielanleitung mag zwar den
einen oder
anderen Spieler abschrecken, aber ich kann Sie beruhigen :
schnell sind die einzelnen Möglichkeiten begriffen und dann macht das
Spiel
viel Spaß.
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| Positiv : |
- sehr gute Ausstattung
- spannender Spielverlauf
- mittel bis gut zu Zweit spielbar |
| Negativ : |
- hohe Komplexität
- recht lange Spielzeit |
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