Gizeh

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Autor : Nikki Lim

Bild von 'Gizeh'

Verlag : Pegasus Spiele
Spieler : 2 - 6 Spieler
Alter : ab 8 Jahre
Dauer : ca. 10  bis 30 Min.

   

     

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Einleitung

Der mächtige Pharaoh Cheops hat mit seinen beiden Söhnen den Bau von drei
Pyramiden in der Stadt Gizeh befohlen. Als einer der berühmtesten ägyptischen
Baumeister ist es Dein Ehrgeiz, die schönsten drei Pyramiden zu errichten.
 

Spielausstattung

 
6 Gizeh-Spielbretter
83 Spielmarken
Beutel und Spielanleitung 
  
Das Spiel
 
Jeder Spieler erhält ein kleines Spielbrett, auf dem er seine Spielmarken
ablegen kann. Das Spielbrett zeigt drei Pyramidenbauplätze und einen
Sphinxbauplatz. 

Die Spielmarken werden in einen Beutel gelegt, woraus jeder Spieler nun
vier Spielmarken zieht, die er verdeckt vor sich auslegt. 

Wer an der Reihe ist, spielt eine oder mehrere Spielmarke aus oder er kann
eine beliebige Anzahl an Marken aus dem Spiel nehmen - dies bedeutet, er nimmt 
bis zu vier seiner Spielmarken, legt diese weg und zieht die gleiche Anzahl Marken
aus dem Beutel nach. Hat der Spieler eine oder mehrere Spielmarken ausgespielt,
ergänzt er seine Anzahl wieder auf vier Marken aus dem Beutel.

Eine Marke ausspielen

Es kann eine Stein-, Schatz-, Sabotage-, oder Skarabäusmarke aus der Hand
ausgespielt werden und zwar entweder auf die eigene oder auf eine fremde 
Baustelle. 

Die ausgespielte Marke muss die eventuell schon darrunterliegende Karte 
vollständig überdecken. 

Eine Steinmarke darf nur auf Stein- oder Schatzmarken mit einer größeren
Zahl gelegt werden. Die oberste Marke zeigt also immer einen niedrigeren 
Wert, als die darrunterliegenden Marken. Zu beachten ist, dass es sich bei 
dem "Wert" um die aufgedruckte Zahl handelt. Ein + oder - Zeichen davor 
wird nicht berücksichtigt. 

Mit einer Sabotagemarke kann man obenliegende Marken entfernen.
Eine Skarabäusmarke verhindert den Weiterbau an dieser Baustelle und kann 
nur durch eine Sabotagemarke entfernt werden oder der Spieler entfernt in seinem
Spielzug die Skarabäusmarke und beendet damit seinen Spielzug.

Abgelegte Schatzkarten bringen schöne Punkte.

Auf der Sphinxbaustelle werden nur Sphinxmarken abgelegt und zwar in einer
bestimmten Reihenfolge : Sphinx-Fundament, Sphinx-Körper, Sphinx-Kopf.
Hier dürfen keine Steinkarten gespielt werden. 

Das Spiel endet sofort, wenn alle Marken aus dem Beutel gezogen wurden
oder alle drei Pyramiden eines Spielers fertig gestellt sind - d.h. auf allen
Pyramidenbaustellen entweder +1 oder -1 Kärtchen liegen.

Die Punkte der Pyramidenbauplätze und der Sphinxbaustelle werden addiert
und subtrahiert. Dabei bringt die komplette Sphinx 20 gute Punkte.

Wer die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel. 

Fazit

Kein schlechtes Spiel. Aber bei einer solchen Formulierung merken Sie sofort, 
dass es auch keinen Grund zum Jubeln gibt. Die Interaktion durch das Legen
der Marken auf fremden Baustellen bietet zwar einen gehörigen Ärgerfaktor, 
aber der Spannungsbogen kann über die Spielzeit nicht richtig gehalten
werden. Eine eher abstrakte Spielausstattung ist Geschmacksache.

Wie schon beschrieben, kein direkter Fehleinkauf, wer sich das Spiel zulegt.
Wie schon beschrieben, mehr als ein kleines, feines Familienspiel mit hohem Ärgerfaktor 
sollte man auch nicht erwarten.
 


Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/19577