Chaos in der Geisterbahn

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Autor : Gunter Baars

Verlag : Ravensburger
Spieler : 2 - 4 Spieler
Alter : von 5 - 99 Jahre
Dauer : ca. 30 Min.
Bei Kinderspielen gibt es keine Notenwertung
 
Einleitung 

Was für ein schauriger Spaß !
Vier Kinder fahren mit der Geisterbahn und lassen sich von den gruseligen Gestalten 
erschrecken ! Doch plötzlich halten die kleinen Autos an und alle Gespenster stehen 
still. 
 
Was ist passiert ?
Die Zahlräder sind wild durcheinander geraten ! 
Mutig machen sich die cleveren Kinder daran, die Zahnräder wieder an den 
richtigen Platz zu stecken. Helft ihr ihnen dabei, die Gespenster wieder in 
Bewegung zu setzen ? 
 
Ziel ist es, die Geisterbahn zu reparieren, damit sich die Gespenster wieder 
drehen und die Fahrt in den Autos weitergehen kann. 
 
Spielausstattung :
 
1 Spielplan 
1 Spielplan Unterlage
32 Steckstifte
12 Zahnräder mit Gesicht
4 lila Zahnräder mit Drehknopf
3 Gespenster
4 Spielfiguren ( Autos )
16 Bauplankarten
1 Symbolwürfel
 

Das Spiel
 
 
Zuerst gilt es, die Geisterbahn aufzubauen. 
32 Steckstifte in vier verschiedenen Farben werden von unten in die 
vorgestanzten gleichfarbigen Löcher des Spielplans gesteckt. 
Auf diese Steckstifte kommen später die Zahnräder. 
Damit die Steckstifte nicht herausfallen können, gibt es eine 
Spielplan Unterlage, die zuerst in den Spielkasten eingelegt wird. 
Danach folgt der eigentliche Spielplan. Trotzdem geht anschließend der 
Spielkasten ohne Probleme mit dem Deckel zu verschließen, so dass
der Spielplan nicht immer neu erstellt werden muss. 
 
Die Spielfiguren ( Autos ) werden auf den Schachtelrand gesteckt. 
Wenn eines dieser Autos den Schachtelrand einmal umrundet ( umeckt ) hat, 
gewinnt der Spieler, dem dieses Auto gehört. 
 
Jetzt gilt es die drei Geister und den Drehknopf zu verteilen. 
Dazu gibt es Bauplankarten, die angeben, auf welchen Steckknöpfen diese 
vier Zahnräder platziert werden. Ebenfalls ist angegeben, dass drei der 
Zahnräder mit Geister bestückt werden und eines der Zahnräder als 
Drehknopf dient. 

Bild von 'Chaos in der Geisterbahn'

 

 

 


Die Lücken zwischen dem Drehknopf und den Geistern gilt es zu füllen. 
Dazu steht ein Würfel zur Verfügung. 
Der Würfel zeigt vier Zahnräder in den vier verschiedenen Farben. 
Weiterhin zeigt er einen Drehpfeil und eine Fledermaus. 
 
Wer an der Reihe ist würfelt. 
Wird ein Zahnrad gewürfelt, darf der Spieler ein gleichfarbiges Zahnrad
in eines der Steckplätze stecken, das ebenfalls diese Farbe zeigt. 
Danach würfelt der Spieler weiter und wiederholt dies, bis ein Drehpfeil 
oder eine Fledermaus gewürfelt wird. 
 
Bei einem Drehpfeil darf der Spieler versuchen, ob sich Geister drehen, 
wenn er den Drehknopf betätigt. Pro Geist - der sich dreht - rückt er sein 
Auto ein Feld am Schachtelrand vorwärts. Dreht sich kein Geist, bewegt 
sich das Auto nicht. In jedem Fall ist der nächste Spieler an der Reihe. 
 
Taucht eine Fledermaus auf, ist sofort der nächste Spieler an der Reihe. 
 
Sobald ein Spieler vermutet, alle Geister in Bewegung bringen zu können, 
hört er auf zu würfeln und dreht sofort den Drehknopf. Stimmt seine 
Vermutung rückt er sein Auto gleich vier Felder vor. Lag er falsch, ist der 
nächste Spieler an der Reihe. 
 
Sobald sich alle drei Geister gedreht haben, ist die Runde beendet. 
Alle Zahnräder kommen wieder neben den Spielplan und die nächste 
Aufstellung wird durch die nächste Bauplankarte ermittelt. 
Die nächste Runde kann beginnen. 
 
Sobald ein Spieler sein Auto auf das Zielfeld setzten kann, gewinnt er 
das Spiel.
 
Bewertung :
 
"Chaos in der Geisterbahn" ist ein Kinderspiel, das schwindlig macht. 
Die wunderschöne Ausstattung und das schöne Spielthema unterstützt 
eine schöne Spielidee, die Kindern unter sich oder mit Erwachsenen 
viel Spaß macht. Da das ganze Spiel nur mit Glück zu gewinnen ist, 
entfällt der Anspruch, dass auch ältere Kinder daran Spaß haben könnten. 
 
Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Spiel. 
Obwohl auf der Schachtelrückseite mit dem Satz : " Vier Kinder fahren mit .... "
angegeben ist, dass es sich um ein Kinderspiel handelt, erscheint die 
Altersangabe mit 5 - 99 Jahren eher verwirrend. Eine Altersangabe von 
5 - 10 Jahren ( zum Beispiel ) wäre richtiger gewesen und schließt nicht aus, 
dass auch Erwachsene mit Ihren Kindern Spaß mit diesem Spiel haben. 
 
Der vielleicht erscheinende Eindruck eines Familienspiels, an dem auch 
Erwachsene untereinander Spaß haben könnten, trifft wohl weniger zu -
es sei denn - es gilt in einer spaßigen Partyrunde denjenigen auszuspielen, 
der die dreckigen Teller zu spülen hat. 



Mehr Infos bei Luding : 
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14477