Einleitung
Was für ein schauriger Spaß !
Vier Kinder fahren mit der Geisterbahn und lassen sich von den
gruseligen Gestalten
erschrecken ! Doch plötzlich halten die kleinen Autos an und alle
Gespenster stehen
still.
Was ist passiert ?
Die Zahlräder sind wild durcheinander geraten !
Mutig machen sich die cleveren Kinder daran, die Zahnräder wieder an
den
richtigen Platz zu stecken. Helft ihr ihnen dabei, die Gespenster wieder
in
Bewegung zu setzen ?
Ziel ist es, die Geisterbahn zu reparieren, damit sich die Gespenster
wieder
drehen und die Fahrt in den Autos weitergehen kann.
Spielausstattung :
1 Spielplan
1 Spielplan Unterlage
32 Steckstifte
12 Zahnräder mit Gesicht
4 lila Zahnräder mit Drehknopf
3 Gespenster
4 Spielfiguren ( Autos )
16 Bauplankarten
1 Symbolwürfel
Das Spiel
Zuerst gilt es, die Geisterbahn
aufzubauen.
32 Steckstifte in vier verschiedenen Farben werden von unten in
die
vorgestanzten gleichfarbigen Löcher des Spielplans gesteckt.
Auf diese Steckstifte kommen später die Zahnräder.
Damit die Steckstifte nicht herausfallen können, gibt es eine
Spielplan Unterlage, die zuerst in den Spielkasten eingelegt wird.
Danach folgt der eigentliche Spielplan. Trotzdem geht anschließend
der
Spielkasten ohne Probleme mit dem Deckel zu verschließen, so dass
der Spielplan nicht immer neu erstellt werden muss.
Die Spielfiguren ( Autos ) werden auf den Schachtelrand gesteckt.
Wenn eines dieser Autos den Schachtelrand einmal umrundet ( umeckt )
hat,
gewinnt der Spieler, dem dieses Auto gehört.
Jetzt gilt es die drei Geister und den Drehknopf zu verteilen.
Dazu gibt es Bauplankarten, die angeben, auf welchen Steckknöpfen
diese
vier Zahnräder platziert werden. Ebenfalls ist angegeben, dass drei
der
Zahnräder mit Geister bestückt werden und eines der Zahnräder
als
Drehknopf dient.
Die Lücken zwischen dem Drehknopf und den Geistern gilt es zu
füllen.
Dazu steht ein Würfel zur Verfügung.
Der Würfel zeigt vier Zahnräder in den vier verschiedenen
Farben.
Weiterhin zeigt er einen Drehpfeil und eine Fledermaus.
Wer an der Reihe ist würfelt.
Wird ein Zahnrad gewürfelt, darf der Spieler ein gleichfarbiges Zahnrad
in eines der Steckplätze stecken, das ebenfalls diese Farbe
zeigt.
Danach würfelt der Spieler weiter und wiederholt dies, bis ein
Drehpfeil
oder eine Fledermaus gewürfelt wird.
Bei einem Drehpfeil darf der Spieler versuchen, ob sich Geister
drehen,
wenn er den Drehknopf betätigt. Pro Geist - der sich dreht - rückt er
sein
Auto ein Feld am Schachtelrand vorwärts. Dreht sich kein Geist,
bewegt
sich das Auto nicht. In jedem Fall ist der nächste Spieler an der
Reihe.
Taucht eine Fledermaus auf, ist sofort der nächste Spieler an der
Reihe.
Sobald ein Spieler vermutet, alle Geister in Bewegung bringen zu
können,
hört er auf zu würfeln und dreht sofort den Drehknopf. Stimmt
seine
Vermutung rückt er sein Auto gleich vier Felder vor. Lag er falsch, ist
der
nächste Spieler an der Reihe.
Sobald sich alle drei Geister gedreht haben, ist die Runde
beendet.
Alle Zahnräder kommen wieder neben den Spielplan und die nächste
Aufstellung wird durch die nächste Bauplankarte ermittelt.
Die nächste Runde kann beginnen.
Sobald ein Spieler sein Auto auf das Zielfeld setzten kann, gewinnt
er
das Spiel.
Bewertung :
"Chaos in der Geisterbahn" ist ein Kinderspiel, das schwindlig
macht.
Die wunderschöne Ausstattung und das schöne Spielthema
unterstützt
eine schöne Spielidee, die Kindern unter sich oder mit
Erwachsenen
viel Spaß macht. Da das ganze Spiel nur mit Glück zu gewinnen
ist,
entfällt der Anspruch, dass auch ältere Kinder daran Spaß haben
könnten.
Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Spiel.
Obwohl auf der Schachtelrückseite mit dem Satz : " Vier Kinder
fahren mit .... "
angegeben ist, dass es sich um ein Kinderspiel handelt, erscheint
die
Altersangabe mit 5 - 99 Jahren eher verwirrend. Eine Altersangabe
von
5 - 10 Jahren ( zum Beispiel ) wäre richtiger gewesen und schließt
nicht aus,
dass auch Erwachsene mit Ihren Kindern Spaß mit diesem Spiel
haben.
Der vielleicht erscheinende Eindruck eines Familienspiels, an dem
auch
Erwachsene untereinander Spaß haben könnten, trifft wohl weniger zu -
es sei denn - es gilt in einer spaßigen Partyrunde denjenigen
auszuspielen,
der die dreckigen Teller zu spülen hat.

Mehr Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14477
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