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Galileo |
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| Einleitung Galileo Galilei, italienischer Physiker und Astronom, 1564 in Pisa geboren. Bereits 1609 konstruierte er ein Fernrohr und entdeckte Mondberge, Jupitermonde und Sonnenflecken. Er starb 1642 in Florenz. In diesem Spiel blicken Sie mit Galileo durch sein Fernrohr. Dabei leuchten Sterne und Planeten auf, die durch die richtigen Vorhersagen Punkte einbringen. Wessen Zählstein am Schluss am weitesten vorne liegt, wird der Meister des Sternenhimmels. Der Autor : Veröffentlichte Spiele : Donnerwetter 1991 Haba Saludos Amigo 1996 Goldsieber Kleine Schätze 2000 Schmidt Spiel + Freizeit 1992 mit Donnerwetter auf der Auswahlliste Spielausstattung : 1 Spielbrett 30 Himmelskarten 5 x 4 farbige Setzsteine 5 farbige Zählsteine 1 Säckchen 1 Spielanleitung Das Spiel Nachdem das Spielfeld ausgelegt wurde, werden die Himmelskarten verdeckt gemischt und davon 25 Himmelskarten auf die vorgesehenen 5 x 5 Himmelsfelder verdeckt gelegt. Danach kommen noch zwei Himmelskarten in das beiliegende Säckchen. Die restlichen Himmelskarten kommen in die Spielschachtel und sind aus dem Spiel. Jeder erhält noch die vier Setzsteine seiner Farbe und schon geht es los. Um das Spielfeld herum befinden sich 24 Fernrohre, die in alle Richtungen : Horizontal, Vertikal und Diagonal, schauen lassen. Die Fernrohre sind in 3 Teile geteilt. Darauf werden die Setzsteine der Spieler gesetzt. Am Ende des Fernrohrs stimmt man dafür, dass durch dieses Fernrohr mehr Sterne gesehen werden. In der Mitte sind die Planeten und Sterne ausgeglichen, wobei ein Stern oder Planet mehr oder weniger nichts ausmacht. Wird ein Setzstein auf den Anfang des Fernrohrs gesetzt, glaubt der Spieler, dass mehr Planeten zu sehen sind. Mehrheiten entstehen immer, wenn entsprechend 2 Sterne oder Planeten mehr sind. Jeder Spieler darf pro Fernrohr nur einen Tipp abgeben. Auf das gleiche Feld eines Fernrohres dürfen nur zwei Seitzsteine sitzen. Der Spieler mit dem geringsten Schlafbedarf beginnt ( siehe Startspieler Sammlung ) Er deckt eine Himmelskarte auf dem Spielfeld auf und der nächste Spieler ist an der Reihe. Ab jetzt kommt das Säckchen ins Spiel. Der Spieler nimmt dieses und fragt erst einmal in die Runde, ob jemand Setzsteine setzen will. Alle Spieler können nun gleichzeitig Setzsteine setzen - wobei gilt : wer zuerst kommt malt zuerst. Dann deckt der Spieler entweder eine beliebig verdeckte Himmelskarte auf, oder er tauscht eine offene Karte vom Spielbrett mit einer aus seinem Säckchen. Dabei darf er vorher ins Säckchen schauen und sich eine der beiden Karten aussuchen. Danach muss er noch zwei verdeckte Himmelskarten aufdecken. Obwohl 5 Felder von jedem Fernrohr angesehen werden könnten, reichte die damalige Reichweite aber nur für 4 Felder aus. Sobald also die vier nächst liegenden Himmelskarten aufgedeckt wurden, kommt es zur Bewertung. Es wird nachgesehen, welche Setzsteine richtig auf das Fernrohr platziert wurden. Wer richtig geraten hat, darf mit dem Zählstein auf der Zählleiste um 3 Schritte vor. War er erst der zweite Spieler, der auf dieses Feld auf dem Fernrohr setzte, erhält er nur einen Schritt zusätzlich. Wer falsch geraten hat, geht einen Schritt in Richtung Startfeld. Auf den Himmelskarten sind manchmal auch noch Kometen abgebildet, die Extrapunkte bringen. Für jeden Komet dürfen die Spieler, die richtig geraten haben, einen zusätzlichen Schritt nach vorne. Das Spiel endet, wenn alle Himmelskarten aufgedeckt wurden. Wer auf der Zählleiste am weitesten vorne steht, gewinnt das Spiel. Bewertung : 1992 kam Peter Lewe mit seinem Spiel "Donnerwetter" in die Auswahlliste des Jahres. 2001 erhält er die - von mir neu ausgeschriebene - Auszeichnung für die Reproduktion. Wer das Spiel "Donnerwetter" noch nicht hat, ist mit diesem Spiel natürlich sehr gut beraten. Der Spielspass ist hoch. Aber es gibt auch einige Nachteile zum Spiel Donnerwetter : Es ist einfach nicht von Vorteil, dass alle Spieler Ihre Setzsteine gleichzeitig setzen können. Weiterhin ist auf der Rückseite der Himmelskarten zwar eine Sonne abgebildet, die aber - wenn mehrere Kärtchen aufgedeckt wurden, leicht auch als Planet erkannt werden kann. Somit stiftet dies auf den ersten Blick Verwirrung, was dem Spiel nicht zuträglich ist. Es gibt aber auch ein paar schöne Ideen. Die Extrapunkte für die Kometen und die Idee mit dem Säckchen gefällt mir sehr gut. Das der Spieler sich aus einem der beiden Himmelskarten im Säckchen ein beliebiges aussuchen kann, finde ich sogar besser, als die Memory Variante in Donnerwetter. Die Spielausstattung ist - bis auf die Himmelskarten Rückseiten - gut. Zu zweit ist das Spiel spielbar, macht aber mit mehr Personen auch mehr Spaß. |
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