Die Fugger

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Autor : Klaus-Jürgen Wrede

Bild von 'Fugger,Die'

Verlag : Adlung Spiele
Spieler : 2 - 4
Alter : ab 10 Jahre
Dauer : ca. 30 Min.
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

 
Spielmaterial 

9 Karten für die Preisskala
1 Karte "Jakob der Reiche"
5 Warenanzeiger ( Kupfer, Tuch, Wein, Gewürz, Juwelen )
45 Warenkarten
4 Kaufleute

Einleitung

Augsburg im Jahre 1367! Die Dynastie der Fugger beginnt, mit Jakob dem Reichen. Durch sein Beitragen, wurde das Bank- und Handelsgewerbe zum bedeutendsten in ganz Europa, denn er lieh Päpsten und Kaisern große Geldsummen. Werden auch sie einer der Kaufleute, die mit den Fuggern Geschäfte um Juwelen, Kupfer, Tuch, Gewürz und Wein tätigen. Denn nur die Besten werden immer wieder gern gesehene Kaufleute in Augsburg sein. Wer hat die meisten Gulden und wird dadurch einer der angesehensten Kaufleute in Augsburg?

Spielablauf

Nachdem ein Block und ein Stift bereit gelegt wurde, kann das Spiel beginnen. 
Vier Warenkarten hat jeder auf der Hand und wer an der Reihe ist, kann sich 
für eine der drei Möglichkeiten entscheiden :

Eine Karte vom Kartenstapel ziehen,
eine Karte aus der Hand offen auslegen, 
eine Warenkarte aus der Hand verdeckt auslegen.

Die ersten beiden Möglichkeiten sind diejenigen, die hauptsächlich genutzt
werden. Verdeckt legt man Karten nur in den beiden ersten Durchgängen aus und 
erhält dafür am Spielende zusätzlich Gulden.

Karten, die ausgelegt werden sind Warenkarten mit oder ohne Siegel und Kaufleute.

Liegen von einer Warenart einmal insgesamt fünf Karten auf dem Tisch ( dabei werden auch die Karten des imaginären Spielers : "Jakob der Reiche " berücksichtigt ) , kommt
es zur Wertung. Zuerst werden die Preise geändert. Die Preise sind am Spielanfang 
in Form eines Kartenkreises mit Karten von 1 - 9 Gulden ausgelegt worden. 
Warenkarten - von jeder Ware einen - liegen auf diesen Guldenkarten und zeigen
damit den aktuellen Warenpreis an. 

Die drei Warenarten mit den meisten Karten steigen dann vom Wert um so viele 
Felder auf der Preisskala, wie Karten ausliegen. Wird dabei das 1 Gulden Feld erreicht, 
bleibt die Wartenart dort stehen, auch wenn noch weiter gerückt werden könnte. 
Alle Wartenarten, die nicht gestiegen sind, fallen um 1 Gulden. 

Danach werden die Warenkarten, die jeder vor sich liegen hat, nach dem aktuellen 
Warenpreis ausgezahlt und als Punkte notiert. Waren von einer Warenart nicht mehr 
als drei Karten ausliegend, erhält man für Karten mit einem Siegel den doppelten Preis.

Danach beginnt ein neuer Durchgang und wer noch Kaufleute vor sich liegen hat, 
erhält mehr Karten als der ohne. Hat ein Spieler mehr als 100 Gulden gewonnen,
endet das Spiel. 
 
Spielbewertung 

Als ich die Spielanleitung erst einmal gelesen hatte, dachte ich doch, es könnte 
ein gutes Spiel sein. Leider wurde ich enttäuscht. Die Regel, dass die Warenpreise
bei einem Gulden stehen bleiben und erst einmal in der nächsten Runde wieder höher 
kommen können, finde ich nicht spielförderlich. Auch insgesamt kamen weder bei 
vier Spielern, noch bei zwei Spielern die richtige Spannung auf. 

Eigentlich schade, den Klaus-Jürgen Wrede hat schon viele gute Spiele gemacht.



Mehr Informationen bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14906