Fische Fluppen Frikadellen

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sehr gut .. .......... .. schlecht
  Anteil Note Bewertung

Spielspass

          
Spielreiz 30 % 0,30
Einfluss 15 % 0,30
Interaktion  8 % 0,16
Komplexität  4 % 0,12
Spielzeit 2 % 0,04
Wartezeit 1 % 0,03
  

60 %

  0,95

Spielanleitung

        
Spielanleitung  20 % 0,60
    20 %   0,60

Spielausstattung

     
Material 10 % 0,20
Hilfsmittel 7 % 0,07
Spielkasten 3 % 0,15
   20 %   0,42

Gesamtnote

    1,97

Preis /
Leistung

 

  Bild von 'Fische Fluppen Frikadellen' 

Autor :
Friedemann Friese
Verlag :
2 F Spiele
Spieler : 
2 - 5 Spieler
Alter : 
ab 10 Jahre
Spieldauer : 
ca. 90 Min.
  
Einleitung
 

 
Welch Frevel: Der fürchterliche Fürst Fieso häld die faszinierende Fee Fabula seit den finsteren Fabruarferien mit Hilfe fatal fieser Finten fest. Damit du die Fee final freien kannst, musst du sie aus den Fängen des Fürsten freikaufen. Du fliehst flink in den finnischen Fjord, um die vom Fürsten favorisierten faszinierenden Fetische zu finden.
Dort fährst du mit flotten Flößen von Fachhändler zu Fachhändler und feilschst fleissig mit Fusel, Fenchel, Fischen, Fluppen und Frikadellen. Setze deine Florint famos dafür ein, mittels der drei Fettische deine Führung fundamental zu festigen.

(Verlagstext)
Fiel Freude !
(eigener Text)

Spielausstattung :

36 Fachhändler
65 Frachtmarker
5 Frachtwertanzeiger
11 Fortschrittsplättchen
15 Fettische
5 Figuren
6 Flöße
2000 Florint
   
Das Spiel
  
Der Spielplan zeigt ein mit Flüssen durchzogenes Gebiet, auf dem 12 der 
36 Fachhändler auf vorbestimmte Felder verteilt werden. Da gibt es 
An- und Verkäufer, die eine bestimmte Ware anbieten und eine andere 
Ware gerne kaufen möchten - Tauschhändler, die eine bestimmte Ware in zwei 
andere Waren einer Art umtauschen und Fettischhändler, bei denen man einen 
Fettisch erhält, wenn man bestimmte Warensorten dort abliefern kann. 
 
Um die Fachhändler zu erreichen, zieht man mit seiner Spielfigur von Feld 
zu Feld, wobei der Fachhändler ebenfalls ein Feld darstellt. Bei den An- und 
Verkäufern und bei den Tauschhändler finden zusätzliche Aktionen statt,
die immer ausgeführt werden, wenn eine Spielfigur darauf steht. Durch diese 
Aktionen werden Waren bei anderen Fachhändlern produziert, Preise der 
Waren verändert, Zusatzzüge erreichet und sogar Waren verschenkt. 
 
Liegen auf einem An- oder Verkäufer einen oder mehrere Frachtmarker 
kann man diese zum aktuellen Preis, der auf einer Preistafel angezeigt 
wird. kaufen. Um so mehr Ware dort liegt, um so günstiger wird der Preis. 
 
Wer schnell vorankommen will, nutzt die Flöße.
Diese liegen in Form von Holztäfelchen bei Anlegestellen.
Da es mehr Anlegestellen für Flöße gibt, kann man mit einem Floß
von einer Anlegestelle zu einer nächsten leeren Anlegestellen fahren. 
Anlegestellen, bei denen ein Floß liegt, werden dabei übersprungen und 
so kann schnell eine große Entfernung überwunden werden. 
 
Grundsätzlich hat jeder Spieler drei Bewegungspunkte. Pro Feld gilt 
ein Bewegungspunkt. Steht eine Spielfigur auf dem Feld einer Anlegestelle und der Spieler will das Floß nutzen, kann er mit einem Bewegungspunkt zur nächsten freien Anlegestelle fahren und dort sofort aussteigen. Für jede Anlegestelle, die weiter gefahren wird, muss ebenfalls ein Bewegungspunkt ausgegeben werden. Das betreten 
einer Anlegestelle gilt als normales Feld und kostet einen Bewegungspunkt. 
Ist kein Floß da oder will der Spieler bewusst eine Anlegestelle mit einem Floß
besetzen, kann er ein Floß rufen. Er versetzt für einen Bewegungspunkt ein 
Floß zur nächsten Anlegestelle und zahlt zusätzlich einen Florint. 
 
So heißt es im Spiel : Waren günstig einkaufen, geschickt tauschen und 
um Geld zu erhalten, hochwertig zu verkaufen. Und dies alles mit möglichst 
wenig Bewegungszügen, damit die Konkurrenz nicht zu viel Tempi gewinnt. 
 
Es gibt drei verschiedene Fetischhändler wovon immer einer im Spiel ist. 
Bei diesem werden Waren abgegeben, um Fetische zu erhalten. 
Jeder der drei Fetischhändler hat andere Warenkombinationen im Sinn.
Wird die richtige Warenkombination abgegeben, erhält man einen Fetisch. 
Für den ersten Fetisch benötigt man 3 Waren, für den zweiten Fetisch 4 Waren 
und für den dritten Siegerfetisch sogar 5 Waren in vorher festgelegten 
Kombinationen. Doch Vorsicht : Wer schnell seine ersten Waren abgibt 
und danach kein Geld mehr hat, wird nur schwer gewinnen. 
 
Es gibt noch viel über das Spiel zu berichten. Ob dies die Zusatzaktionen 
sind, die Fortschrittmarker oder die Möglichkeit, dieses Spiel mit bis zu 
15 Personen über drei Tische verteilt zu spielen. Im letzteren Falle benötigen 
Sie drei der Spiele. 
 
Wer am Ende seiner Runde den dritten Fetisch vor sich liegen hat ist der 
Gewinner und freit die Fee Fabula. Ob sich das rentiert, sollte der Verlag 
mit einem Foto von Fee Fabula erst einmal nachweisen.
 
 
Spielbewertung 
 
Vorteile  Nachteile
- hoher Wiederspielreiz
- große Spieldynamik
- ansprechendes Spielmaterial
- taktische Spielzüge
- variabler Spielaufbau
- gut zu Zweit spielbar
- Spielregel gut - aber es muss 
  am Anfang öfter nachgelesen 
  werden
- Spielschachtel mit einem Fach
 
 
 
 

"Fische, Fluppen und Frikadellen" mag zwar ein merkwürdiger Spieltitel sein, 
weniger merkwürdig fände ich es aber, wenn Sie dieses Spiel kaufen würden. 
Wer "kaufmännische Spiele" mag, kann beim Kauf dieses Spiels keinen Fehler 
machen. Auch wenn in den ersten Spielen oft in der Spielregel nachgelesen 
werden muss, rentiert sich dies und nach 2 - 3 Spielen kann sich der Spieler 
auf das Wesentliche konzentrieren. Das Spiel macht großen Spaß und wer 
am Schluss den dritten Fetisch in der Hand hält, hat auch wirklich den Eindruck 
- und ich sage : es ist auch so - am besten gespielt zu haben.


Weitere Infos und Rezension bei Luding>
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14239