Eiszeit

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Rezension von Peter Zanow
Autor : Weissblum, Aaron Moon, Alan

Eiszeit

Verlag : Alea
Spieler : 3-5
Alter : 10 - 99 Jahre
Dauer : ca. 100 Min.
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

 
Spielmaterial 

1 Spielplan
65 Jäger
55 Spielkarten
6 Mammuts
12 Gletscherteile
50 "Steine" (aus Pappe)
14 Feuer-Plättchen
6 Keulen
1 Trennstreifen

Einleitung

Es wird immer kälter. Die Gletscher wachsen. Wir müssen uns immer
weniger Gebiete mit 3-5 Mitspielern teilen. Aber leider können
manche Gebiete nicht genug Leute ernähren und Unterschlupf
bieten.
Dann verhungern ein paar, aber wer eine Keule hat, kann sich gut
wehren und wenn ein Mammut in diesem Gebiet lebt, um so besser.
4 Monde müssen wir durchhalten und sehen dann, wer am Besten die
Gefahren der Eiszeit einschätzen kann.

Spielablauf

Wir setzen uns mit 3-5 Leute an den Tisch und bauen auf:
Je nach Personenzahl sind eine Anzahl der Gebiete mit Gletschern bedeckt, eine Anzahl der Mammuts aufgestellt, dazu werden eine Anzahl der Steine bereitgelegt.
Auf dem Spielplan werden noch auf jedes Feld eine Feuerstelle so plaziert, daß die Wertigkeit der Feuerstelle(0-2) nicht zu sehen ist.

Jeder bekommt 2 helle und 3 dunkle Karten und 4 Steine, dann kann es losgehen.
Das Spiel unterteilt sich in 4 Durchgänge, jeder Durchgang besteht aus 4 Phasen:
1.) Siedeln  2.) Konflikte  3.) Wertung  4.) Gletscher.

Beginnen wir mit der aktionsreichsten Phase, dem Siedeln.
In dieser Phase spielen wir nacheinander eine Karte aus, eine dunkle oder helle.
Die dunklen Karten bringen Einkommen in Form von Steinen, dafür dürfen aber die Mitspieler den Spielzug ausführen. Die hellen Karten kosten Steine, aber ich darf den Zug ausführen.

Über die Karten kommen die Spielsteine("Jäger") ins Spiel oder werden bewegt, man kann Mammuts bewegen, sich Keulen besorgen, Feuerstellen bewegen u.s.w..
Danach darf ich noch eine Karte ablegen und fülle meine Kartenhand wieder auf 5 auf.
Diese Phase geht solange, bis die Steine, die wir in Vorbereitung plaziert haben, aufgebraucht sind. Da die Steine, die wir bezahlen, auf einem Extra-Stapel landen, geht das mehr oder weniger schnell.

Wenn die Phase beendet ist, klären wir in der Phase Konflikte, ob die Jäger in ihren Feldern verweilen dürfen.
Jedes Feld kann 3 Jäger ernähren, dazu kommen +1 für jedes Mammut in selben Feld, +x(wobei x der Wert der Feuerstelle/n in selben Feld entspricht) der Feuerstelle/n, die in den Feldern aufgedeckt wird. Wenn in einem Feld mehr Jäger vorhanden sind, als das Feld ernähren kann, wird abwechselnd ein Jäger entfernt(beginnend mit dem Spieler mit den wenigsten Jägern im Feld), bis die Anzahl stimmt. Bei Gleichstand wird gleichzeitig entfernt.

Glücklich ist, wer eine Keule mit sich herumträgt, dieser Jäger wird nie entfernt.
Dies machen wir in jedem Feld und schreiten dann zur Wertung:
Für jeden eigenen Jäger in einem Feld bekomme ich einen Punkt. Schick ist, wenn in diesem Feld sich ein Mammut aufhält, dann bringt jeder Jäger 2 Punkte und am allerschicksten ist es, wenn in einem Feld sich 2 und mehr Mammuts aufhalten, dann bringt jeder Jäger 3 Punkte.
Diese Punkte werden auf einer Zählleiste sofort notiert.

Danach darf der Spieler, der nach der Wertung am wenigsten Punkte hat in der Phase Gletscher, ein Feld mit einem Gletscher versehen.
Dies hat zur Folge, daß alle Figuren, die in diesem Feld stehen, den Spielern sofort in ihren Vorrat gepackt werden. 

Danach werden für eine neue Runde die Feuerstellen neu gemischt, wieder in jedes Feld eine gelegt und die Steine werden wieder zum Vorrat gepackt(Vorsicht: Wenn der Vorrat eine bestimmte Menge unterschreitet, müssen die Spieler aus ihrem eigenen Steinvorrat löhnen!).

Dann beginnt der nächste Durchgang mit Phase 1.
Am Ende der 4 Durchgänge hat der mit den meisten Punkten gewonnen
 
Spielbewertung 

Der Eindruck ist durchaus positiv, obwohl ich gegen meine Frau
und mein Kind(11 Jahre, ja, er hat gewonnen)verloren habe.
Das Spiel läuft flüssig und man hat ständig diesen Konflikt,
brauche ich Steine und will ich mir selbst lieber was Gutes tun.
Auch das Pokern, reicht die Zahl auf der Feuerstelle zum
Überleben meiner Jäger, bringt viel Spannung hinein.
Sicher ist ein Glückselement enthalten(Welche Karte zieh ich?),
aber es stört nicht wirklich.
Die Atmosphäre ist sehr stimmig, die Karten sind wie kleine
Höhlenmalereien gezeichnet, 1+ für die Holzmammuts, aber der
Preis(!). Leider der typische Alea-Preis und damit nicht
konkurrenzfähig zu anderen Spielen der selben Art, Schade.