Diamant

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Rezension von Peter Zanow 
Autor : Bruno Faidutti und Alan R. Moon

Bild von 'Diamant'

Verlag : Schmidt Spiel + Freizeit
Spieler : 3 - 8  Spieler
Alter : ab 8 Jahre
Dauer : ca. 30 Minuten
Bewertung nach Schulnoten
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

  
Einleitung

 
Der Puls rennt und das Diamantenfieber steigt. Kein Wunder: tiefer und tiefer dringen die Abenteurer in die mit Diamanten gespickte Höhle und versuchen so viele Edelsteine wie möglich nach draußen zu bringen. Doch unheimliche Gefahren und übermütige Forscher treiben ihr böses Spiel in der Höhle. Jetzt heißt es flüchten oder aber alles riskieren, um mit dem größten Schatz zu gewinnen. DIAMANTEN: Stein für Stein ein riskantes Abenteuer.  ( Pressetext )

Schatzsuche scheint ein gutes Thema für die Empfehlungsliste 2005
zum Spiel des Jahres zu sein.
Mit Diamant von Schmidt taucht ein zweites Spiel zu diesem Thema
auf(Neben "Boomtown").

Spielausstattung

Für das Spiel eigentlich zu viel, für den Preis eigentlich zu
wenig, aber ich greife vor.
 
Es sind enthalten:
 
1 Spielplan
30 Höhlenkarten
90 Diamanten
8 Spielfiguren
8 Schatzkisten
5 Höhlenblocker
Diamant Spielbrett Spielkiste Es wird gespielt .....


Das Spiel

Der Spielablauf ist schön einfach und übersichtlich.

Man mischt den Höhlenkartenstapel.
Jeder Spieler bekommt eine Schatzkiste und eine Spielfigur der selben Farbe.
Dann betreten wir Höhle Nummer 1. Die oberste Karte wird aufgedeckt und an den Eingang gelegt.
 
Es gibt 2 Möglichkeiten:
 
1. Diamanten: Die Zahl auf der Karte gibt an, wieviele Edelsteine hier gefunden wurden. 
                       Diese werden unter den Spielern gleichmäßig aufgeteilt, eventuelle
                       Reste  bleiben auf der Höhlenkarte liegen. Die Steine, die man bekommt, 
                       werden erst einmal neben die Schatzkiste gelegt !!
 
2. Gefahren: Es gibt 5 verschiedene Gefahren. Wenn eine Gefahr das erste Mal 
                    aufgedeckt wird, passiert noch nichts, außer das die Unruhe bei den 
                     Spielern steigt.Wenn allerdings die gleiche Gefahrenkarte ein zweites Mal 
                     aufgedeckt wird, ist die Expedition sofort beendet und man bekommt keine 
                     Edelsteine in die Schatzkiste.
 
Bevor man eine neue Höhlenkarte aufdeckt, entscheidet sich jeder gleichzeitig und geheim, ob er die Höhle verlassen oder weitergehen will. Dazu nimmt man seine Spielfigur und packt sie in die Faust oder nicht.
 
Wenn ich weitergehen möchte, sollte ich keine Figur hineinpacken. Wenn ich lieber als Hasenfuss oder Weichei die Höhle verlassen will, dann habe ich die Figur in der Hand und darf alle meine bisher gesammelten Figuren in Schatzkiste packen und bekomme eventuell liegengebliebene Edelsteine auf den Höhlenkarte dazu.
 
Eine Runde ist beendet, wenn eine Gefahr doppelt auftaucht oder alle zu Hause sind.
Stapel mischen, Höhlen 1-5 läuft immer gleich ab. Wer am Ende die meisten Edelsteine hat, gewinnt.

Spielbewertung

Nettes Spiel, im Stile von "Cant't stop" und ähnliches. Macht Spaß, man fühlt sich munter und kurz unterhalten.
Aber liebe Firma Schmidt-Spiele, was hat euch eigentlich zu dieser Riiiesen-Kiste mit diesem üüüberteuerten Preis geritten (25-28€).
Spielplan unnötig, kann weg; Als Spielfiguren hätten simple Mädn-Steine genügt; Als Schatzkiste hätte eine Karte mit dem Bild einer solchen vollkommen genügt.
Man hätte dieses Spiel locker in die Nimm-mich-mit-Serie (15-20€) oder noch besser in die Bring-mich-mit-Serie(ca. 7€) packen können.
Hier habt ihr die Chance auf einen Kracher wirklich vertan.


 

Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/18635