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Einleitung
Der chinesische Kaiser "Qin Shi Huang Di" befiehlt den Bau der größten
Befestigungsanlage der Menschheitsgeschichte. Jeder Spieler versucht seine
Rivalen im Kampf um die Bauabschnitte auszustechen. Dabei ist genaues Planen
und Taktik gefragt, denn nur wer beim Bau eines Mauerabschnitts die richtigen
Karten zur richtigen Zeit spielt, kann die wichtigen Ruhmespunkte gewinnen.
( Pressetext )
Spielausstattung
100 Karten ( 5 verschiedenfarbige
Kartensätze )
36 Ruhmeskärtchen
1 SpielregelDas Spiel
36
Ruhmeskärtchen haben die Werte 1 - 8.
Davon werden zwei Ruhmeskärtchen pro Spieler offen in die Tischmitte
ausgelegt.
Bei 5 Spielern werden nur 4 x 2 Kärtchen ausgelegt.
Immer zwei Kärtchen bilden einen Bauabschnitt, indem Spielkarten angelegt
werden.
Jeder Spieler erhält den gleichen Kartensatz. Darin sind Mauern, Tore, ein
Wachturm,
ein Adliger, Kämper, zwei Reiter und ein Drache. Alle Karten haben Werte von
1 - 3.
Jeder Spieler mischt seinen Kartensatz und nimmt davon fünf Karten auf die
Hand.
Die übrigen Karten legt er als Nachziehstapel verdeckt vor sich hin.
Wer an der Reihe ist, macht drei Aktionen :
1. Aktion
Der Spieler prüft, ob er in einem Bauabschnitt mehr Kartenpunkte liegen
hat,
als alle anderen Spieler. Ist dies der Fall, kommt es zur Wertung.
2. Aktion
Der Spieler muss sich für eine der folgenden Aktionen entscheiden :
a) Eine Karte oder mehrere gleichartige Karten aus der Hand offen
an einen Bauabschnitt auslegen.
b) Eine Karte vom eigenen Nachziehstapel ziehen.
3. Aktion
Der Spieler hat erneut die Möglichkeiten, wie in der 2. Aktion.
Karten auslegen
Der Spieler legt seine Karte ( seine gleichartigen Karten ) an einen
Bauabschnitt.
Die erste Karte eines Bauabschnittes legt er direkt neben die beiden dort
liegenden
Ruhmeskärtchen. Weitere Karten werden immer rechts von der letzen Karte
des
Bauabschnittes ausgelegt.
Ein Spieler kann in einer Aktion immer mehrere Karten spielen, wenn die
gespielten
Karten identisch sind ( also zum Beispiel : 2 Torkarten oder 4 Mauerkarten ).
Wertung
Kommt ein Spieler an die Reihe und stellt in der 1. Aktion fest, dass er an
einem
oder mehreren Bauabschnitten mehr Kartenpunkte liegen hat, als alle
anderen
Spieler, kommt es zu Wertung.
Liegen noch beide Ruhmeskärtchen dieses Bauabschnittes aus, nimmt sich
der
Spieler eines der beiden Kärtchen und legt es auf eine seiner ausliegenden
Karten,
innerhalb des gleichen Bauabschnittes.
Die Gesamtzahl seiner Kartenwerte in diesem Bauabschnitt reduziert sich
dadurch
um den Wert des ausgesuchten Ruhmeskärtchens. Beispiel : Ein Spieler hat
zwei
Mauerkarten ( Wert 1 ) und eine Torkarte ( Wert 2 ) im Bauabschnitt liegen. Er
hat
mehr Punkte als alle anderen Spieler in diesem Bauabschnitt. Es liegen die
zwei
Ruhmeskärtchen 7 und 3 aus. Der Spieler nimmt sich Ruhmeskärtchen 7 und legt
es auf seine Mauerkarte. Damit reduziert sich der Wert dieses Bauabschnittes
für
den Spieler um Minus 7 - also er hat dann 4 - 7 = Minus 3 als neuen
Wert.
Der Spieler kann natürlich in Phase 2 und 3 seinen Wert noch
verbessern.
Aus diesem Grund könnte ein Spieler auch anstatt des Ruhmeskärtchen 7
das
Ruhmeskärtchen 3 nehmen, um seine Punkte in diesem Bauabschnitt nicht
so
stark zu reduzieren.
Liegt nur noch ein Ruhmeskärtchen aus, nimmt der Spieler dies sofort zu
sich
und legt es verdeckt vor sich hin. Das andere Ruhmeskärtchen, was schon
auf
einer Karte liegt, nimmt der Spieler an sich, dem die Karte gehört.
Dann werden alle Karten dieses Bauabschnittes weggelegt und zwei neue
Ruhmeskärtchen werden gezogen und bilden den Beginn eines neuen
Bauabschnittes.
Kartenbedeutungen
Einige Karten bieten noch zusätzliche Möglichkeiten.
Wer einen Adlingen legt, verursacht, dass jede Karte dieses Bauabschnittes
nur einen Punkt zählt - unabhängig welchen Wert die Karte hat.
Kämpferkarten sind besonders stark, wenn sie im Verbund liegen.
Je mehr Kämpfer in einem Bauabschnitt liegen, je größer der Wert der
einzelnen
Karte. Würden alle fünf Kämpfer eines Spielers in einem Bauabschnitt
liegen,
haben sie zusammen einen Wert von 15. Wie ärgerlich, wenn sich in diesem
Bauabschnitt
ein Adliger einmischt, der diese fünf Kämper auf gerade mal 5 Punkte
reduzieren würde.
Zwei Reiterkarten hat jeder Spieler. Reiterkarten können in Phase 2 ausgelegt
werden
und zählen nicht als Aktion - können also zusätzlich ausgelegt
werden.
Die Drachenkarte erlaubt es dem Spieler, eine gegnerische Karte zu
überdecken:
Spieleende
Wird bei einer Wertung des letzte Ruhmeskärtchen erobert, endet das Spiel
sofort.
Hat ein Spieler keine Karten mehr, kommen alle anderen Spieler noch einmal
an
die Reihe und danach werden alle Bauabschnitte ( außer bei
Wertungsgleichstand )
gewertet.
Wer dann die Ruhmeskärtchen mit dem höchsten Gesamtwert erobern
konnte,
gewinnt das Spiel.
Bewertung :
Die "Chinesische Mauer" ist ein gutes Spiel mit allerhand taktischen
Möglichkeiten.
Es lässt sich auch gut mit zwei Personen spielen, ist aber besser mit drei
oder
mehr Personen spielbar. Spielelemente aus dem Kniziaklassiker
"Pirat" bringen
reichlich Spannung. Die Spielzeit mit 30 Minuten lässt auch mehrere
Spielpartien
hintereinander zu, ohne das Langweile aufkommt. Ein "echter Knizia"
!
Die Spielanleitung ist ausreichend illustriert und es bleiben keine Fragen
offen.
Die Spielausstattung ist dem Verkaufspreis von ca. 10 Euro angemessen und
lässt keine
Wünsche offen. Rundum ein gelungenes Spiel.
| Bewertung
nach Schulnoten |
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Markus Beer |
| Spielreiz |
Interaktion |
Komplexität |
Spielzeit |
Anleitung |
Material |
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Ein eher belangloses und langweiliges
Spielchen (besonders zu zweit). |
Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/19540
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