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Einleitung
1289. Um die Grenzen des Französischen Reiches zu festigen, beschließt König
Philipp der Schöne ein neues Schloss bauen zu lassen. Zurzeit ist Caylus nur
eine unbedeutende Siedlung, aber bald werden Arbeiter und Baumeister in großer
Zahl heranströmen, angezogen von den Reichtümern, die das geplante Bauwerk
ihnen einbringen kann. Um die Baustelle herum beginnt sich langsam eine Stadt
zu entwickeln...
Die Spieler schlüpfen in die Rollen der Baumeister, die das Schloss des Königs
errichten und die Infrastruktur der Stadt entwickeln die am Fuße des
Schlosses liegt. Sie streben nach Prestige und versuchen die Gunst des Königs
zu erlangen. Natürlich können die Baumeister in der Stadt nicht nach
Belieben schalten und walten, sie unterliegen der Autorität der beiden
Vertreter des Königs: der Seneschall und sein Gehilfe der Vogt.
( Pressetext )
Spielausstattung
1 Spielplan
ca. 350 Spielsteine aus Holz in verschiedenen Formen
30 Pappmünzen
40 Gebäudeplättchen
1 Spielregel
Das Spiel
Caylus ist ein Spiel aus der „Puerto Rico“- Familie.
Der Ablauf erschließt sich einem nach dem ersten Spiel sofort.
Am Anfang seines Zuges bekommt jeder ein festes Einkommen von 2 Denar, welches durch Bau bestimmter Gebäude erhöht wird.
Danach verteilt man nacheinander je einen seiner sechs Arbeiter bis man passt oder kein Geld mehr hat und deshalb passt.
Ja, die Arbeiter wollen leider im Voraus entlohnt werden.
Sie verlangen einen Denar, den man erst einmal an die Bank zahlen muss.
Die Arbeiter werden auf dem Spielplan auf die schon vorhandenen Gebäude platziert, wobei die Auswahl während des Spiels durch den Bau neuer Gebäude immer weiter wächst.
Wenn alle gepasst haben, werden die Felder von oben nach unten ausgeführt. Auf jedem Feld darf max. ein Arbeiter stehen, von ein paar Ausnahmen abgesehen, z.B. Burgbau.
Die Felder haben verschiedene Funktionen, man bekommt Geld, Rohstoffe, kann Rohstoffe verkaufen und man kann neue Gebäude bauen.
Dafür braucht man die Rohstoffe. Neue Gebäude bedeuten sofortige Siegpunkte und neue meist bessere Möglichkeiten.
Aber auf eine Funktion möchte ich noch gesondert eingehen.
Die Händlergilde verschafft einem die Möglichkeit den Vogt bis zu drei Felder vor oder zurück zu versetzen. Dieser Vogt ist ein sehr unangenehmer Genosse, denn es werden nur alle Felder ausgewertet, die hinter dem Vogt liegen und das Feld, auf dem er steht.
Man natürlich die Möglichkeit, bevor man über die Brücke geht, den Vogt zu bestechen, damit er sich noch weiter bewegt, pro Feld 1 Denar, max. 3 Felder pro Spieler.
Wenn alle Felder ausgewertet wurden, kann man an der Burg weiterbauen, was man auch möglichst tun sollte.
Nicht am Burgbau beteiligt zu sein, bedeutet nämlich Minuspunkte zu erhalten.
Der Burgbau verschafft einem Siegpunkte und man bekommt eine Gunst des Königs
geschenkt. Diese zeigt sich in Siegpunkte, Denar, Rohstoffe und günstige Bauoptionen.
Gebäude, die ich gebaut habe, dürfen auch von anderen Spielern genutzt werden, bringt mir immer ein Siegpunkt.

Am Ende der Runde wird der Seneschall ein oder zwei Felder bewegt, abhängig davon ob der Vogt vor oder hinter ihm steht.
Das Spiel endet, wenn die Türme des Burgbaus abgerechnet werden.
Dies passiert, wenn der Seneschall das entsprechende Feld erreicht hat oder alle 14 Felder der Burg verbaut wurden.
Nun gibt es noch Siegpunkte für zurückbehaltendes Gold, Rohstoffe und Denare.
Wer dann die meisten Siegpunkte hat, hat gewonnen.
Bewertung :
Ich war nach dem ersten Spiel sehr zwiespältig, ob dieses Spiel in einer destruktiv spielenden Runde funktioniert.
Dieser Zweifel ist noch nicht beseitigt, weil ich es mit so einer Runde noch nicht gespielt habe.
Aber in einer normalen Runde macht es sehr viel Spaß, viel zu tüfteln, viel zu entscheiden und dann ärgern, dass man bei seinen Entscheidungen nicht auf die Reihenfolge der Gebäude geachtet hat, z.B. auf das erste Baufeld setzen und dann erst die Rohstoffe kassiert, ätsch.
Zur Spielregel: Sie ist gegenüber der ersten Auflage deutlich besser strukturiert, aber das DIN-A 4 Querformat ist noch immer nicht die optimale Lösung. Das Layout der in zwei Hälften geteilten Seite verwirrt eher.
| Bewertung
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Thomas
M |
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Der Rezensent fragst sich,
ob Caylus auch in einer destruktiven
Runde funktioniert. Die Antwort ist ja, nur das Spiel dauert dann
ein wenig länger. Die Freude am Spiel wird nicht gettrübt, eher
im Gegenteil.
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Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/19048
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