Böse Buben

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Autor : Michael Schacht

boese-buben.jpg (19738 Byte)

Verlag : Schmidt Spiele
Spieler : 2 - 4 Spieler
Alter : ab 12 Jahren
Dauer : ca. 20 Minuten

Einleitung 

In einer anderen Zeit, an einem fernen Ort, versuchen finstere Kobolde auf Rennschweinen das alljährliche große Rennen zu gewinnen. Aber es ist ein ganz besonderes Rennen, bei dem nicht entscheidet, wer als Erster durch das Ziel galoppiert, sondern wer bis zum Schluss im Rennen bleibt. Denn auf dem Rücken der Rennschweine werden zwischen den Kobold Teams wilde Prügeleien ausgetragen. Wer herunterfällt, ist raus aus dem Rennen. 

Das Spiel 

48 Rennkarten in vier Farben mit den Zahlen 0 - 6 und bis zu fünf Sonderaktionen, fünf Startlinienkarten, vier Zeremonienmeisterkarten und Dukatenkarten gehören zur Ausstattung. Die Rennkarten werden nach Farben sortiert; jeder Spieler erhält alle Karten einer Farbe. Weiterhin erhält jeder noch Dukaten. In der Tischmitte wird die Startlinie ausgelegt. Dabei wird eine Rennstrecke mehr ausgelegt, als Spieler teilnehmen. Rechts der Startlinie findet das Rennen statt, links davon ist die Strafbank.

Abwechselnd legen die Spieler Karten rechts der Startlinie, wobei jede Zahl nur einmal vorkommen darf. Wird die vierte Karte in eine Reihe gelegt, wird die erste Karte dieser Reihe links der Startlinie : auf die Strafbank gelegt. Somit wandern immer drei Karten von der Startlinie weg. Sobald in einer Reihe vier Karten auf der Strafbank liegen, endet das Rennen und es kommt zur Wertung. Der Spieler, der mit seiner Rennkarte das Rennende ausgelöst hat, bekommt zur Strafe eine Zeremonienmeisterkarte, die er offen vor sich hinlegt. 

Die Wertung : Jede Piste wird für sich abgerechnet und pro Piste eine Prämie von drei Dukaten vergeben. Dazu werden die Zahlen der Rennkarten für jeden in dieser Piste beteiligten Spieler addiert. Wer dann die höchste Summe hat, kassiert eine Prämie von drei Dukaten. Mit einer Null Karte alleine kann nicht gewonnen werden.
Ärgerlich ist es, wenn drei gleichfarbige Karten in einer Reihe liegen, dieser Spieler erhält nämlich keine Dukaten. 

Karten auf der Strafbank sind für das nächste Rennen verloren. Allerdings kann der Spieler durch Bestechung diese auf die Hand zurück holen. Der Preis der Karten richtet sich nach den darauf abgebildeten Kobolden. 

Jetzt finden noch drei weitere Rennen statt. Nach dem vierten Rennen ist das Spiel beendet. Für Zeremonienmeisterkarten gibt es noch Dukatenabzug. Wer dann die meisten Dukaten besitzt, gewinnt das Spiel.

Mit "Kostenlos", "Schiebung", "Austausch", "Rauswurf" und "Rangelei" können im Fortgeschrittenen Spiel Zusatzaktionen dem Spiel noch zusätzliche Würze geben. 

Man fängt am besten mit niedrigen Rennkarten an, da diese auch zuerst auf die Strafbank wandern. Nur niedrige Karten lassen aber auch keinen Rennsieg zu. 
Bestechungen sind nur für wichtige Karten notwendig, da sonst die Dukaten am Schluss nicht für einen Sieg reichen. Aber ohne Bestechung hat man am Schluss zu wenig Karten, um siegreich mitspielen zu können. 

Bewertung :

Eines der besseren Spiele von Michael Schacht. Nur mit gutem taktischen Überblick ist es möglich, dieses Kartenspiel zu gewinnen. Es ist mit 2 Personen gut zu spielen.