Einleitung
An den Ufern der beiden Flüsse Euphrat und Tigris entstanden Metropolen
voller Pracht und Schönheit. Vor allem galt der Tempelbau als Zeichen
für Reichtum und Wohlstand.
An fünf Orten versucht jeder der beiden mächtigen Kontrahenten
gewaltige Tempelanlagen zu errichten. Dabei bedient man sich der Hilfe,
aber auch der verschiedenen Fähigkeiten, der umliegenden Völker. Wer
schließlich mit Geschick und Wagemut die großartigsten Tempel
errichtet, gewinnt.
Das Spiel
Auf fünf Bauplätzen versuchen die zwei
Spieler, möglichst schnell Tempel zu erstellen. Dazu stehen
ihnen Tempelkarten zur Verfügung, die mit den Zahlen 1 – 6
den jeweiligen Baufortschritt anzeigen. Diese dürfen auf den
Bauplätzen angelegt werden, wenn in gleichem Umfang Völkerkarten
vor dem Bauplatz liegen. Es gibt fünf verschiedene Völkerkarten,
die je nach Volk verschiedene Fähigkeiten besitzen. Diese Fähigkeiten
kann der Spieler dann einsetzen, wenn drei Karten mit der
gleichen Farbe – also vom gleichen Volk – unmittelbar
nacheinander folgen. So können Völker abwandern oder die Seite
wechseln, Tempel einstürzen und so weiter.
Bis auf eine Tätigkeit
– die Völkerwanderung – dürfen Maßnahmen auf Bauplätzen
nur stattfinden, wenn dort ein Spielstein des Spielers steht.
Dieser darf nur auf Bauplätze bewegt werden, wenn eine Völkerkarte
mit der Farbe des gewünschten Bauplatzes abgelegt wird. Ein
wichtiges Element ist die Völkerwanderung. Dabei ist der
Spieler berechtigt, drei Völkerkarten, die zu unterst an einem
Bauplatz liegen, aufzunehmen und an einen anderen Bauplatz zu
legen – unabhängig vom Standort der Spielfigur.
Dadurch
werden Bauplätze belegt, um später dort Tempel bauen zu können
oder Karten mit gleicher Farbe zusammengeführt, um die Sonderfähigkeiten
einsetzen zu können. Wenn einer 15 Punkte in Tempeln erreicht,
der andere Spieler aber erst unter zehn Tempelpunkte bauen
konnte, gewinnt er das Spiel. War der andere Spieler schon mit
zehn oder mehr Punkten erfolgreich, geht das Spiel in die
Endphase. Nun gilt es selbst 20 Tempelpunkte zu erreichen, oder
den anderen Spieler unter zehn Tempelpunkte zu bringen.
Bewertung :
Die
Vielseitigkeit des Spiels ist erst nach mehreren Proberunden
erkennbar. Dann stehen beiden Spielern in hohem Maße Spielspass
zur Verfügung.
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