Amun Re

zurück zur Übersicht 

Rezension von Dirk Schmiedeskamp
Autor : Reiner Knizia
Bild von 'Amun-Re'
Verlag : Hans im Glück Verlag
Spieler : 3 - 5 Spieler
Alter : ab 12 Jahre
Dauer : ca. 90 Minuten
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

Sie sind anderer Meinung> ?

AMUN-RE wurde bei der Abstimmung zum Deutschen Spielepreis auf Platz 1 gewählt. Nach Meinung der 1.937 Einsender hat es Reiner Knizia damit geschafft, Alhambra, das „Spiel des Jahres 2003“, auf Platz 2 zu verweisen. Nähere Informationen finden sich auf der Website des Deutschen Spielepreises

Pressetext :


Wenn der bekannte Spieleautor Reiner Knizia und der erfolgreiche Hans im Glück Verlag die Köpfe zusammenstecken, kommt stets etwas besonders Spannendes heraus: Den jüngsten Beweis treten die beiden Partner einmal mehr mit dem neuen AMUN-RE an: Ein packendes Taktikspiel vor der faszinierenden Kulisse altägyptischer Tempel und Pyramiden.

AMUN-RE ist ein mitreißender Streifzug durch die Geschichte des antiken Ägyptens, bei dem die Spieler in die Rolle rivalisierender Dynastien eintauchen.

Das Spiel beginnt im Zeitalter des alten Königreichs, als sich die Herrschenden die ägyptischen Provinzen untertan machten. Stets ging es darum, das Ansehen zu steigern und durch den Bau von Pyramiden augenfällig zu dokumentieren. Ein Unterfangen, das nur mit einer raffinierten Taktik möglich ist. Und: Man benötigt fruchtbares Land, um mit seinen Bauern eine gute Ernte einzufahren. Allerdings kann auch das karge Hinterland recht ertragreich sein, vorausgesetzt, man konnte es günstig erwerben...

Besonders aufregend und spannend wird's bei AMUN-RE, wenn in jeder Runde den Göttern geopfert werden muss: Durch eine hohe Gabe versuchen die Spieler, die Götter milde zu stimmen. Doch nur wenn alle gleichermaßen großzügig sind, werden die Götter zufrieden sein und das Land fruchtbar machen. Sollten die Götter aber nicht ausreichend beschenkt werden, droht eine Dürre, die auch die sonst ertragreichen Provinzen am Nil erfassen kann. Not und schwindende Erträge drohen!

Der Übergang zwischen altem und neuem Königreich vollzieht sich nicht weniger dramatisch. Im Zuge des Wechsels verlieren die Dynastien ihren gesamten Besitz. Was bleibt, ist der gesammelte Ruhm. Obwohl auch der bekanntlich vergänglich ist... Dies gilt jedoch nicht für die bereits gebauten Pyramiden, die nach wie vor als Zeugen einer vergangenen Zeit in den Provinzen stehen. Und dabei zeigt sich bei AMUN-RE, dass sich Ruhm doch rechnen kann: Wer im neuen Königreich eine Provinz mit mehreren Pyramiden erwerben möchte, muss kräftig bieten. Das steigert nicht nur den Preis, sondern auch die Spannung. Nur wer den Sonnengott Amun-Re auf seiner Seite weiß, wird das Spiel gewinnen.

Pressetext vom Hans-im-Glück Verlag
Spielbewertung des Lesers :

Ist nicht der Renner. Es gibt interessantere Aufbauspiele



Spielbewertung anderer Leser : 

Bewertung von Ulrike Wolter

Schulnoten
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

Die Spielrunde war geteilter Meinung: Die beiden fanden das Spiel toll. Die anderen hatten erkannt, dass ein Fehler in der ersten Runde der ersten Halbzeit (z. B.: sich für eine
Provinz zu entscheiden, die die anderen nicht haben wollen und die daher nichts kostet; oder für eine Provinz zu viel zu bezahlen) bereits spielentscheidend ist (neues Geld kommt selten rein, wenn man schlecht steht). Ich glaube auch, dass es teilweise spielentscheidend ist, wenn man es ein zweites Mal gegen Anfänger spielt, die noch nicht erkennen, welche Felder wichtig und welche unwichtig sind.

Bewertung von Ulrich Fonrobert

Schulnoten
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

kein Text

Bewertung von Frank

Schulnoten
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

kein Text

Bewertung von Stephan Schmidt

Schulnoten
Spielreiz Interaktion Komplexität Spielzeit Anleitung Material Note

Wenn ein Spiel den Deutschen Spielepreis erhält, kommt man
nicht umhin, es auch einmal selbst auszuprobieren. Nach
kurzer Durchsicht des Materials und der Anleitung war sofort
klar: das ist kein Spiel für Leute, die ein wenig Kurzweil
bei einem Partyspiel suchen. Amun-Re ist für Spieler, die
gerne taktieren, gemacht. In der von mir gewählten Spielrunde
ist es gut angekommen und hat uns Spaß gemacht. Dennoch
sollte betont werden, dass es ein typisches Knizia-Spiel ist.
Rainer Knizia steht ja wie kein Anderer für Spielelemente,
die mathematisch ausgeklügelt sind. Wer also solche Spiele
nicht mag, wird vielleicht nicht ganz glücklich, wenn zuviel
gegrübelt, und taktiert wird.
Gewiss ein gutes Spiel, aber eben nicht für jedermann bzw.
jederfrau.
 
Weitere Rezensionen bei Luding : 
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14425