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Amigo - Neuheiten
2006 |
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Rezension von
Peter Zanow
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Die NEUEN Kartenspiele von Amigo
Amigo startet in den Herbst mit 4 neuen Kartenspielen.
Damit niemand behaupten kann, dass diese Seite nicht auf dem neuesten Stand sei, stelle ich sie hiermit alle auf einen Schlag vor:
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Null und Nichtig
Autor : Reiner Stockhausen
Spieler : 3 - 6
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Ich gebe zu das die Namensgebung bei Spielen kein leichtes Unterfangen ist, aber muss man dann einen Namen finden, der geradezu zur Häme einlädt?
Ist der Name dieses Spieles vielleicht Programm?
Diese Frage kann man bei Null & nichtig nur mit einem klaren Jein beantworten.
Regeln sind schnell erklärt:
Es gibt Karten in den Werten 0-11 in fünf Farben. Einer spielt eine Karte aus, derjenige mit dem höchsten ausgespielten Wert gewinnt den Stich.
Farbbedienung spielt keine Rolle, die Karten werden in einer Farbe gestapelt, wobei die Karte des Stichgewinners zuerst gelegt werden muss. Am Ende einer Runde, wenn alle Handkarten ausgespielt wurden, gibt es Punkte. Für jede Farbe bekommt man die Punktzahl der obersten Karte gutgeschrieben.
Wer nach einer Anzahl von Runden die höchste Punktzahl hat, gewinnt.
Nein, mehr passiert nicht! Gut, welche Karte man ausspielt, ist schon eine recht kopflastige Angelegenheit. Spielt man hoch aus, hat man sicher eine Menge kleiner Karten am Hals, anders herum kann man vielleicht jemandem eine kleine Karte unterjubeln.
Aber es plätschert halt ohne große Spannung dahin. Beim ersten Versuch hatten wir es falsch gespielt und durften den Stich in den Stapeln so einordnen, wie wir wollten und fanden es deutlich spannender. Aber warum das Spiel so heißt, habe ich immer noch nicht verstanden.
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Megastar
Autor : Friedemann Friese
Spieler : 2 - 5
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Friedemann Friese hat mal wieder zugeschlagen und er entführt uns die Welt der Charts.
Durch Ausspielen von Musikerkarten versucht man Einfluss auf die Hitparade zu nehmen. Sobald von einem Musiker drei Karten ausliegen, gibt es eine Wertung und die Platzierungen verändern sich entsprechend der ausgespielten Karten, wobei die ausgespielten Karten in den Markt wandern und von dort eventuell auf die Hand. Man versucht am Ende des Spieles möglichst die Musiker auf der Hand zu halten, die in den Charts weit oben sind, denn dafür gibt es Punkte.
Keine Ahnung, ob Herr Friese in einer Schaffenskrise steckt oder einfach satt ist. Jedenfalls nach seinem auch nicht sonderlich gelungenen „Fiese Freunde, fette Feten“ ist dies das zweite Spiel, was sicher kein Megastar wird. |
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Der Elefant im Porzellanladen
Autor : Michael Schacht
Spieler : 3 - 5
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Hier versucht man Porzellan zu kaufen und hofft, dass der Elefant nicht unbedingt darauf herumtrappelt. Wenn man am Zug ist, hat man zwei Möglichkeiten:
1. Man kauft eine Porzellankarte oder
2. man nimmt eine Elefantenkarte aus einer Auslage von 5 Karten.
Porzellankarten will man haben, die bringen Punkte.
Elefantenkarten will man nicht haben, denn die lassen eventuell Porzellankarten wieder verschwinden. Doch an diesen Karten kommt man leider nicht vorbei, denn wenn ich eine Geldkarte haben will, muss ich eine Elefantenkarte nehmen.
Im Porzellanstapel sind in regelmäßigen Abständen Wertungskarten vorhanden. Dann muss man sich für eine der vier Wertungsarten entscheiden (z.B. Die niedrigste Karte in jeder Farbe). Allerdings darf man jede Wertungsart nut einmal benutzen.
Dies ist ein typischer Michael Schacht, bei dem man sich fragt, hätte weniger nicht mehr sein können. Aber mir gefällt diese Art des um die Ecke Denkens.
Doch allerdings scheint der Elefant bei Amigo gewütet zu haben, denn es gibt eine Frage die nicht geklärt ist. Wieso gibt es nur 30 Elefantenkarten? Wenn die Regel stimmt, hat man die letzten 10 Karten keine Möglichkeit Geldkarten zu bekommen. Die Regel behauptet, benutzte Elefanten und zerstörtes Porzellan werden aus dem Spiel genommen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Elefanten wieder gemischt werden, aber vielleicht hat ja Amigo eine andere Antwort.
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Sitting
Ducks
Spieler : 3 - 6
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Kurze Umschreibung: Guillotine meets Moorhuhn.
Jeder besitzt 5 Enten in seiner Farbe, diese schwimmen verträumt in einem Teich. Doch schon beginnt die wüste Knallerei. Nun geht es um das nackte eigene Überleben. Es kann nur eine Ente geben und das ist meine.
Durch Ausspielen von Karten versucht man auf gegnerische Enten zu zielen und dann diese abzuknallen. Doch man kann auch in Deckung gehen und sich hinter einer anderen Ente verstecken oder das Fadenkreuz verschieben.
Jedenfalls ein Heidenspaß. Und wessen Enten schon alle beseitigt wurden, darf sich trotzdem weiterhin schadlos an den anderen Enten halten. Rache ist ja bekanntlich süß.
Wir warten sehnsuchtsvoll auf den Ausbausatz. (Ideen hatten wir genug, z.B. Futter zum Rauslocken von Enten aus dem Entenstapel). Also, kauft ganz viele Sitting Ducks. Aber Vorsicht! Es gibt 4 verschiedene Schachtelcovers, der Inhalt ist aber immer gleich.
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