Alexandros

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sehr gut .. .......... .. schlecht
  Anteil Note Bewertung

Spielspass

          
Spielreiz 30 % 0,90
Einfluss 15 % 0,30
Interaktion  8 % 0,08
Komplexität  4 % 0,12
Spielzeit 2 % 0,02
Wartezeit 1 % 0,02
  

60 %

  1,42

Spielanleitung

        
Spielanleitung  20 % 0,60
    20 %   0,60

Spielausstattung

     
Material 10 % 0,10
Hilfsmittel 7 % 0,07
Spielkasten 3 % 0,06
   20 %   0,23

Gesamtnote

    2,25

Autor :
Leo Colovini
Verlag :
Winning Moves
Spieler : 
2 - 4 Spieler
Alter : 
ab 12 Jahre
Spieldauer : 
ca. 45 Min.
  
Einleitung

 
Alexander der Große zieht mit seinem Heer durch Kleinasien und erobert weiter Landstriche. Um die neuen Gebiete zu befrieden und auch seine Heerführer bei Laune zu halten, überläßt er die neuen Provinzen seinen Generälen. Diese sollen dort die Verwaltung aufbauen und möglichst viele Steuern eintreiben. Doch unter den Diadochen entsteht Streit. Denn jeder möchte dabei natürlich möglichst viele einträgliche Provinzen für sich beanspruchen. Nur dann kann er sich mit hohen Steuereinnahmen bei Alexander ins rechte Licht setzen und das Machtspiel gewinnen. ( Pressetext )
 

Spielausstattung :

Geldscheine
120 Karten, aufgeteilt in 31 Handwerker, 38 Bauwerke, 27 Adlige,
30 Austauschkarten und 4 Startspielerkarten.
8 Spielerfiguren (je 2 in 4 Farben) und 4 Startspielerfiguren.
1 Spielplan.
   
Das Spiel
 
Jeder Spieler wählt, wenn er an der Reihe ist, eine von zwei aufgedeckten Karten und zieht Alexander auf das nächstliegende Feld, das das gleiche Symbol der Karte trägt. Mit diesem "Zug des Alexander" versucht der Spieler, eine ertragreiche Provinz einzugrenzen oder eine von einem Mitspieler besetzte Provinz zu verkleinern. Dazu legt er Begrenzungsmauern entlang der Dreiecksseiten auf dem Spielplan vom vorherigen Standort Alexanders bis zu dessen neuem. Eine Provinz ist eine zusammenhängende Gruppe von Dreiecksfeldern, die vollständig von der Begrenzungsmauer und der Küste eingeschlossen sind.

Nachdem er Alexander auf ein neues Feld gezogen hat, darf der Spieler am Zug noch zwei weitere Aktionen durchführen. Es bieten sich dazu vier Möglichkeiten: eine neue Karte nehmen, eine Provinz besetzen, Steuern einziehen oder eine seiner Spielfiguren aus einer besetzten Provinz abziehen.
 
wpe2.gif (61805 Byte) Um eine freie Provinz zu besetzen, setzt man 
eine seiner Spielfiguren auf ein beliebiges 
Symbolfeld in dieser Provinz. Für alle anderen 
Symbolfelder muss man mit einer Karte mit dem entsprechenden Symbol "bezahlen", indem man 
sie ablegt.

Erst, wenn man eine oder mehrere Provinzen besetzt hat, darf man Steuern erheben. Der Wert einer Provinz hängt von der Anzahl der freien, grünen Felder ab, von denen jedes einen Punkt zählt. Die Punkte werden auf einer Zählleiste gewertet. Um Steuern erheben zu können, muss der Spieler am Zug eine Karte mit einem Symbol ablegen, auf dem eine seiner Figuren in einer seiner Provinzen steht. Hat der Spieler die passende Karte abgelegt, zählt er alle freien hellbraunen Felder in allen seinen Provinzen. Die Gesamtzahl dieser hellbraunen Felder erhält er als Punkte gutgeschrieben und rückt entsprechend auf der Zählleiste vor. Doch auch die Steuern der anderen Spieler werden miterhoben. Deshalb lohnt sich die Aktion Steuern erheben nur, wenn die eigene Punktzahl wesentlich höher als die der Mitspieler ist.

Die Eroberung einer Provinz ist um so schwieriger, je größer sie ist, weil sie mehr Symbolfelder enthält und deswegen mehr Karten erforderlich sind, aber sie bringt auch entsprechend mehr Punkte ein. Das Verhältnis von Symbolfeldern zu freien Feldern so günstig wie möglich zu gestalten, ist die eigentliche Herausforderung bei "Alexandros". Je mehr freie und je weniger Symbolfelder eine Provinz umfasst, desto günstiger ist sie: denn sie "kostet" weniger und bringt mehr ein. Wer diesen "gordischen Knoten" löst, hat die besten Siegchancen.

Das Spiel endet

1. wenn ein Spieler, nachdem er Alexander gezogen hat, nicht mehr genügend schwarze Begrenzungsmauern vorfindet und rote dazu nehmen muss,
2. oder wenn einer oder mehr Spieler mehr als 100 Punkte erreicht haben.

Wer am Ende des Spiels die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
( Pressetext von der Internetseite : http://www.winning-moves.de)

 
Spielbewertung 
 
"Alexandros" hat in unseren Spielrunden sofort gefallen. 
Das Spiel verlangt größte Konzentration und viel Planung. 
Entsteht allerdings ein zu großer Punkteabstand zwischen dem führenden
Spieler und den anderen Spielern, ist dieser kaum noch aufzuholen. 

Dies ist zwar nur ein Nachteil des Spiels, aber auch ein gravierender. 
Trotzdem ist das Spiel zu empfehlen, da durch den neuartigen Zugmechanismus
und die abstrakten, taktischen Spielabläufe ein spannendes Spiel entseht, 
was alle Spieler fesselt. 

Weitere Infos bei Luding :
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14946